Seit die Polizei und Staatsanwaltschaft gestern (05.09.) mit den grausamen Details zum Mord an der zehnjährigen Lena rausgegangen sind, stellen sich jetzt viele Fragen. Zum Beispiel: haben sich der 25-jährige Vergewaltiger und der 11-jährige Mörder schon vorher gekannt? Haben sie sich eventuell vor den Taten abgesprochen? Waren die Taten vielleicht sogar geplant? Wo war der 11-Jährige während der Vergewaltigung? Warum hat ausgerechnet er dann das Mädchen stranguliert?
Auf Nachfrage bei der Polizei Oberfranken klärt sich zumindest eine unbeantwortete Frage: und zwar ist der Junge während der Vergewaltigung anwesend gewesen. War also nicht in einem anderen Raum, sondern hat das mitbekommen. Auf die restlichen Fragen gibt die Polizei keine Antwort. Der Fall liege jetzt schon beim Landgericht. Eventuell klären sich die offenen Fragen dann beim Gerichtsverfahren.
Was wir bis jetzt nur wissen: der 25-jährige Mann hat die Zehnjährige in der Nacht vom 03. auf den 04. April erst vergewaltigt. Er hat das Kinderheim St. Josef in Wunsiedel danach wieder verlassen. Getötet hat das Mädchen aber dann der Elfjährige. Mit dem Jungen soll sie sich davor heftig gestritten haben.
tb