DGB Oberfranken enttäuscht über Ergebnisse der Mindestlohn-Verhandlungen

26. Juni 2023 , 17:24 Uhr

Der Mindestlohn in Deutschland soll ab Januar 2024 steigen. Von aktuell zwölf Euro auf 12,41 Euro pro Stunde. So der Vorschlag der Mindestlohn-Kommission, die sich aus Vertretern der Arbeitgeberseite und der Gewerkschaften zusammensetzt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund zeigt sich enttäuscht über das Ergebnis der Verhandlungen. Mathias Eckardt, der Geschäftsführer des DGB in Oberfranken:

„Wir als Gewerkschaften begrüßen selbstverständlich die Anhebung des Mindestlohnes zum 1. Januar 2024. Aber 12,41 € sind entschieden zu wenig bei einer derzeitigen Inflation von rund sechs Prozent. Angemessen und auch wirtschaftlich vertretbar wäre ein Mindestlohn um die 14 Euro.“

Zuletzt wurde der Mindestlohn im Oktober letzten Jahres angehoben. Die Kommission gibt alle zwei Jahre eine Empfehlung darüber ab, wie hoch der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland sein soll.

mz

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