Seit Pfingstmontag finden am Flugplatz Bayreuth die Deutschen Segelflug-Meisterschaften 2023 statt. Der erste Wertungstag hat gleich mit großen Aufgaben begonnen. Für die Teilnehmer ging es sowohl ins Erzgebirge als auch in den Bayerischen Wald. Vor allem in der Offenen Klasse haben sich am Ende die Favoriten auf dem Siegertreppchen versammelt, in der Doppelsitzerklasse hat ein Jungpilot vom Nachbarflugplatz Burg Feuerstein den Tagessieg vorgelegt.
Der Favoritenrolle in der Offenen Klasse gerecht wurden die drei letzten deutschen Weltmeister der Offenen Klasse, die sich gemeinsam auf dem Siegertreppchen wiederfanden: Der amtierende Weltmeister Felipe Levin (LSV Homberg / Ohm) hat die Aufgabe mit 119,41 km/h am besten gemeistert. Nur 5 Sekunden oder 0,04 km/h langsamer war Holger Karow (FG Wolf Hirth & LSV Landshut), der u.a. bei der WM 1999 in Bayreuth Weltmeister wurde. Levins Teamflugpartner Michael Sommer (LSV Regensburg), selbst fünfmaliger Weltmeister, kam als Dritter auf 119,04 km/h. Uwe Förster von der LSG Bayreuth landete mit 115,65 km/h auf einem guten fünften Platz des 22 Flugzeuge umfassenden Feldes.
Siegreich für die Doppelsitzerklasse hervor ging Patrick Benoist, ein junger Pilot vom LSC Burg Feuerstein mit 104,21 km/h, der sich eher für eine nördliche Route über den Bleilochsee entschieden hatte. Ihm folgen Martin Theisinger und Laurenz Theisinger vom DJK Landau.
red