Der Sommer 2026 geht in Bayern als einer der extremsten seit Beginn der Messungen in die Statistik ein. Wie das Bayerische Landesamt für Umwelt mitteilt, war es von Juni bis August außergewöhnlich heiß und trocken. Mit durchschnittlich 20 Grad hat der Sommer das Niveau des bisherigen Rekordsommers 2003 erreicht. In Sachen Trockenheit kommt die Region Oberfranken vergleichsweise glimpflich davon. Während bayernweit rund 32 Prozent weniger Regen gefallen ist, lag das Minus hier nur bei 18 Prozent. Bei den Hitzetagen gab es dagegen in allen sieben Regierungsbezirken neue Höchstwerte.
Das Landesamt warnt vor einer langfristigen Entwicklung mit mehr Extremwetter, steigender Hitzebelastung und längeren Trockenphasen.
red