Demografie-Kompetenzzentrum bekommt Geld vom Freistaat

21. Mai 2025 , 09:47 Uhr

Seit 2017 gibt es das Demografie-Kompetenzzentrum Oberfranken. Die Bevölkerung wird älter, immer mehr Menschen ziehen in die Städte und die Arbeitswelt verändert sich rasant. Das Zentrum analysiert diese Veränderungen. Für die Arbeit gibt es jetzt erneut Geld vom Freistaat. Finanzstaatssekretär Martin Schöffel überreicht am Donnerstag (22.5.) in Bayreuth einen Förderbescheid. Regierungspräsident Florian Luderschmid:

Das liefert uns die Zahlen, die wir brauchen, wenn wir Fördermittel beantragen wollen. Die wir aber auch brauchen, um festzustellen: wie geht es mit uns weiter? An welchen Punkten müssen wir ansetzen? Wie sieht es am Arbeitsmarkt aus? Wie sieht es in der Jugendarbeit aus? Wie sieht es in der Seniorenpolitik aus? Und genau dafür haben wir das Demografie-Kompetenzzentrum errichtet.

Das Geld soll unter anderem in ein neues Zentrum für Transformation und Chance-Management fließen.

red

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2025 Oberfranken verliert Einwohner Oberfranken verliert Einwohner. Im ersten Halbjahr ist die Bevölkerungszahl in der Region zurückgegangen. Im Vergleich zum Jahresende 2024 leben knapp 3.600 Menschen weniger in Oberfranken. Der Trend zeigt sich in ganz Bayern, wie aus Zahlen des Landesamts für Statistik hervorgeht. Der Grund: es sind deutlich mehr Menschen gestorben als geboren worden sind. Das Minus im 19.05.2025 Bevölkerung in Oberfranken wird zurückgehen - aber nicht so stark wie erwartet Die Bevölkerung in Oberfranken wird schrumpfen. Aber wohl doch nicht so stark wie noch vor einigen Jahren erwartet. Jetzt hat das Landesamt für Statistik eine aktuelle Prognose vorgestellt. Und die sieht die Entwicklung bis 2043 als insgesamt stabil an. In ganz Oberfranken werden dann vermutlich nur noch knapp über eine Million Menschen leben. Das sei 27.01.2026 Rückenwind für oberfränkische Wirtschaft Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien könnte der oberfränkischen Wirtschaft kräftigen Rückenwind geben. Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth spricht von großen Chancen – vor allem für Autozulieferer, Maschinenbauer und Brauereien. Viele Zölle sollen stark sinken oder ganz wegfallen. Genau bei den Produkten, in denen Oberfranken besonders stark ist. Dazu kommt: 27.01.2026 IHK: "Die Konjunktur steckt fest im Frost!" Die Wirtschaft in Oberfranken kommt auch zu Beginn des neuen Jahres nicht in Schwung. Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth spricht von einer „Flaute ohne Tauwetter“. Der Konjunkturindex liege weiter unter der wichtigen 100er-Marke. Besonders Industrie, Handel und Tourismus seien pessimistisch. Einziger Lichtblick: der Dienstleistungssektor. Viele Betriebe klagen über schwache Nachfrage, hohe Kosten