DEHOGA rechnet mit der Schließung von 200 Gastronomiebetrieben bei Erhöhung der Mehrwertsteuer

02. August 2023 , 14:54 Uhr

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen soll Ende des Jahres auslaufen. Statt 19 Prozent sind es im Moment nur sieben. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband rechnet bei einer Aufhebung mit gravierenden Folgen für die Gastronomie. Für schätzungsweise 200 Betriebe wäre die Erhöhung das Aus. Der stellvertretende DEHOGA-Vorsitzende in Bayreuth, Engin Gülyaprak, sagt im Mainwelle-Interview:

„Wir haben das Problem, das ganz ganz viele am Limit arbeiten. Da kommt die Besteuerung dazu, andere Mehrkosten dazu, die Energiekosten, es kommt ja alles zusammen. Lebensmittel sind unheimlich erhöht worden und wenn wir jetzt noch die Mehrwertsteuer draufpacken, ist das fast nicht mehr tragbar.“

Nach einer Berechnung der DEHOGA müssten Gastronomiebetriebe ihre Preise dann um über 15 Prozent anheben.

stk

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