Spottpreise

De Niro und Yeoh holen Schmähpreis-Nominierungen

21. Januar 2026 , 09:17 Uhr

Im Vorfeld der Oscar-Nominierungen werden traditionell die Anwärter des Schmähpreises «Goldene Himbeere» verkündet. Es trifft wieder beliebte Hollywood-Stars und auch eine Disney-Produktion.

Mehrere Oscar-Preisträger, darunter Michelle Yeoh (63), Robert De Niro (82), Nicolas Cage (62) und Jared Leto (54), könnten Mitte März mit Hollywoods Spottpreisen ausgezeichnet werden. Die Verleiher der «Goldenen Himbeeren» oder «Razzies» gaben die Nominierungen für die nicht ganz ernstzunehmenden Preise bekannt. Traditionell werden die Anwärter einen Tag vor der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen benannt.

Yeoh ist für ihre Rolle als Anti-Heldin in «Star Trek: Section 31» als «Schlechteste Schauspielerin» nominiert. In dieser Sparte trifft es zudem Ariana DeBose («Love Hurts»), Milla Jovovich («In The Lost Lands»), Natalie Portman («Fountain Of Youth») und Rebel Wilson («Bride Hard»).

In der Männerriege wurden neben Leto («Tron: Ares») Scott Eastwood («Alarum»), Dave Bautista («In The Lost Lands»), Ice Cube («Krieg der Welten») und The Weeknd («Hurry Up Tomorrow») aufgestellt. 

Per Doppelrolle zur Razzie-Nominierung

Hollywood-Star Robert De Niro ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte «Schlechtestes Leinwandpaar» für seine Doppelrolle als zwei verfeindete Mafiabosse in dem Thriller «The Alto Knights». 

Als schlechteste Nebendarsteller sind unter anderem Nicolas Cage und Scarlet Rose Stallone (23) aus dem Western «Gunslingers» nominiert. Auch der Vater der Schauspielerin, «Rocky»-Ikone Sylvester Stallone (79), ist als Nebendarsteller in dem Agenten-Thriller «Alarum» im Rennen. 

Disney-Film unter den Spitzenreitern

Spitzenreiter mit je sechs Nominierungen sind das Disney-Remake «Schneewittchen» und die «Krieg der Welten»-Neuverfilmung mit Rapper Ice Cube, gefolgt von dem Psychothriller «Hurry Up Tomorrow» (mit Hauptdarsteller The Weeknd) und «Star Trek: Section 31» mit je fünf Anwartschaften. Diese vier Filme treten gemeinsam mit der Netflix-Produktion «The Electric State» unter anderem in der Top-Sparte «Schlechtester Film» und für Regie gegeneinander an. 

Gegenstück zu den Oscars

Die «Razzies» (kurz für Raspberry, zu Deutsch Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Nach Angaben der Gruppe stimmen über 1.200 Mitglieder, darunter Filmkritiker und Kinofans, aus den USA und weiteren Ländern ab. 

Die Verkündung der «Gewinner» erfolgt traditionell am Vortag der Oscar-Gala, die in diesem Jahr am 15. März über die Bühne gehen soll. Am Donnerstag (22. Januar) gibt die Filmakademie in Hollywood die Oscar-Nominierungen bekannt.

Quelle: dpa

 

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