DFB-Pokal

Darum drückt Hjulmand Bayern trotz Pokal-Aus die Daumen

23. April 2026 , 05:25 Uhr

Bayer Leverkusen will die Champions League aus eigener Kraft schaffen. Doch ausgerechnet nach dem bitteren Pokal-Aus gegen den FC Bayern könnten die Münchener zum Hoffnungsträger werden.

Trotz der Niederlage gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal drückt Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand dem Rekordmeister zumindest auf internationaler Bühne nicht ganz uneigennützig die Daumen. «Ja natürlich. Für den deutschen Fußball ist es wichtig, Punkte zu holen. Natürlich hoffen wir auf alles Gute für die Bayern in der Champions League», sagte Hjulmand nach der 0:2-Niederlage im Pokal-Halbfinale.

Der Hintergrund: Dank des Halbfinal-Einzugs des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Königsklasse hat die Bundesliga den Rückstand auf Spanien im Kampf um einen fünften Champions-League-Startplatz verringert. Für Bayer geht es in den verbleibenden vier Saison-Partien darum, erneut die Qualifikation für die Königsklasse zu erreichen. Aktuell steht die Mannschaft auf Rang sechs, mit zwei Punkten Rückstand auf Platz fünf sowie vier auf Rang vier.

Derby mit Druck: Leverkusen muss in Köln liefern

Klar ist aber auch: Der FC Bayern alleine kann den fünften Platz wohl nicht garantieren. Nötig wäre die Hilfe vom SC Freiburg in der Europa League oder ein deutlich weniger erfolgreiches Abschneiden der Spanier, die derzeit noch die besseren Aussichten haben. Am liebsten würde Bayer Leverkusen ohnehin erst gar nicht auf die deutschen Vertreter hoffen müssen, sondern die Champions League im Saisonendspurt noch aus eigener Kraft erreichen.

Die nächste Chance, um wichtige Punkte im Kampf um die Königsklasse zu sammeln, hat Bayer Leverkusen bereits am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Derby beim 1. FC Köln. «Wir müssen den Pokal abhaken, nach vorne gucken und die vier verbleibenden Spiele jetzt mit voller Power angehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dann Möglichkeiten haben auch in die Champions League einzuziehen», betonte Leverkusens Sportgegenführer Simon Rolfes.

Quelle: dpa

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