Bürgerentscheid in Gößweinstein

03. November 2023 , 06:30 Uhr

Bürgerentscheid in Gößweinstein. Am kommenden Sonntag (5.11.) steht die Wahl an. Die Überschrift auf dem Wahlzettel lautet: Stärkung und Erhalt der historischen Ortsmitte von Gößweinstein. Der Kurier berichtet. Es geht um den Umzug des Rathauses mit Tourist-Info in das alte Pfarrhaus. Dazu gehört auch die Sanierung der öffentlichen WC-Anlage und die Öffnung des Pfarrgartens. Kurz gesagt, ist die Entscheidung: Sanierung oder Neubau. Wenn die Mehrheit mit „Ja“ stimmt, dann wird das Rathaus die alten Sanierungspläne wieder weiterverfolgen. Wenn die Mehrheit „Nein“ ankreuzt, dann soll ein Multifunktionsplatz mit Rathausneubau kommen.

Den Streit über diese Frage gibt es in Gößweinstein schon lange. Vor einem Jahr hat ein Bürgerbegehren, wie berichtet, die Sanierungspläne vorerst auf Eis gelegt. Für die Planung waren bis dahin allerdings schon 300.000 Euro ausgegeben, der Freistaat hatte schon über fünf Millionen Euro Zuschuss versprochen und der Gemeinderat hatte längst grünes Licht gegeben. Das Bürgerbegehren hat das Vorhaben vorübergehend gekippt.

Der Bürgermeister wollte mit der Sanierung und dem Umzug ins alte Pfarrhaus zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Damit ist Leben im alten Pfarrhaus und das Rathaus hat eine neue Bleibe. Die Bürgerinitiative „Kein Rathaus im Pfarrhaus“ will lieber einen Rathaus-Neubau. Sie befürchten, dass bei der Sanierung die Kosten explodieren, bei einem Neubau könne man besser kalkulieren. Das große Fragezeichen und Problem für Bürgermeister Hanngörg Zimmermann: Warum ist dieses Anliegen erst so spät gekommen – nach all den Planungen? Die Bürgerinitiative bemängelt dagegen zu wenige Informationen in der Vergangenheit.

Stimmbereichtigt sind 3291 Gößweinsteiner Bürger. Am Sonntag haben die Gößweinsteiner nun also bis 18 Uhr die Wahl.

bea

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Rathaus-Debatte in Gößweinstein - jetzt soll es endlich vorangehen Der Gößweinsteiner Gemeinderat zankt sich weiter über die Rathaussanierung. Grund für die aktuellen Diskussionen ist eine Machbarkaitsstudie, die dem Gremium jetzt vorgestellt worden ist. Darüber berichtet der Kurier. Geplant sind unter anderem zwei Aufzüge, damit Rathaus und Haus des Gastes barrierefrei werden. Außerdem könnte es einen neuen, größeren Sitzungssaal geben und zusätzliche Büroräume. Das Problem: 22.07.2026 Sanieren oder neu bauen? Zukunft fürs Gemeindezentrum Neunkirchen Ein Treffpunkt für das ganze Dorf braucht eine Zukunft. Der Markt Weidenberg lässt prüfen, wie es mit dem Gemeindezentrum Neunkirchen weitergeht. Das Gebäude ist mehr als 40 Jahre alt und muss vor allem energetisch saniert werden. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, ob sich eine Sanierung lohnt oder ein Neubau sinnvoller ist. Rund 250.000 Euro sind bereits 05.07.2026 Georg Rodler ist neuer Bürgermeister von Gößweinstein Gößweinstein hat einen neuen Bürgermeister. Georg Rodler, der als Kandidat von Freien Wählern, Bürgervereinigung Marktgemeinde Gößweinstein und SPD angetreten ist, hat sich in der Stichwahl mit 54,5 % gegen Dietmar Winkler, den Kandidaten von CSU und Jugend und Frauen Gößweinstein durchgesetzt. Winkler ist in der Stichwahl auf 45,5% der Stimmen gekommen. Die Wahlbeteiligung lag bei 21.06.2026 Bürgermeisterwahl zum Dritten: Gößweinstein geht in die Stichwahl / Datz in Hiltpoltstein gewählt Die Bürgerinnen und Bürger vom Gößweinstein werden bald zum dritten Mal in diesem Jahr bei einer Bürgermeisterwahl abstimmen müssen. Bei der Nachwahl am Sonntag (21.06.) hat keiner der drei Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht. Sieger der ersten Runde ist Georg Rodler, der für die Freien Wähler, die Bürgervereinigung Marktgemeinde Gößweinstein und die SPD angetreten