Die Gößweinsteiner haben sich entschieden: Das Rathaus soll neu gebaut werden. Heute (05.11.) ist in Gößweinstein bei einem Bürgerentscheid gefragt worden: Soll das Rathaus ins alte Pfarrhaus umziehen und dort saniert werden oder soll das Rathaus samt Multifunktionsplatz neu gebaut werden? Die Entscheidung ist dabei extrem knapp ausgefallen: 51,5 % der Gößweinsteiner wollen lieber ein neues Rathaus haben, 48,5 % waren für die Sanierung des Pfarrhauses, wie sie der Gemeinderat geplant hatte. Am Ende haben gerade einmal 63 Stimmen den Unterschied gemacht. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,5 %.
Die Überschrift auf dem Wahlzettel hieß: „Stärkung und Erhalt der historischen Ortsmitte von Gößweinstein“. Eigentlich hatte der Gemeinderat die Sanierungspläne im Pfarrhaus schon lange beschlossen, 300.000 Euro waren schon dafür ausgegeben worden. Erst ein Bürgerbegehren hatte die Pläne letztes Jahr auf Eis gelegt. Die Befürchtung war, dass die Kosten bei einer Sanierung explodieren könnten. Jetzt hat sich also das Bürgerbegehren final durchgesetzt. Der Neubau des Rathauses kommt in Gößweinstein.
sir/tas