Schauspieler

Brückner: Bin wahrscheinlich Klischee eines Bayern

09. Mai 2026 , 11:59 Uhr

Tuba, Trachten, Grantler: Schauspieler Maximilian Brückner steht zu seinem bayerischen Image. Er erklärt, was ihn am heimischen Brauchtum fasziniert.

Schauspieler Maximilian Brückner bekennt sich zu seiner Begeisterung für heimisches Brauchtum. «Ich bin wahrscheinlich das Klischee eines Bayern», sagte der 47-Jährige der deutschen Ausgabe des «Playboy». Er sei «im Trachtenverein, spiele Tuba, rede gerne blöd daher» – und sei «auch manchmal ein Grantler». 

An der bayerischen Kultur schätze er, dass sie «sehr offen» sei, betonte Brückner, der im neuen Kinofilm «Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang» die Hauptrolle spielt. «Da kann jeder einfach mitmachen, niemand wird ausgeschlossen. Das Oktoberfest ist dafür ein gutes Beispiel: Da darf jeder in einer Lederhose hinkommen und mitfeiern, egal, ob er aus Hamburg kommt oder aus Südamerika, ohne dass es Diskussionen um kulturelle Aneignung gibt.»

Auf die Frage, ob er im Laufe seiner Karriere Sorgen hatte, zu sehr aufs Bayerische festgelegt zu werden, sagte Brückner: «Klar, dagegen habe ich lange angekämpft, ich wollte immer unbedingt auf beiden Hochzeiten tanzen. Aber mittlerweile ist es mir, ehrlich gesagt, völlig wurscht.» Woran das liege, wisse er nicht, so der Schauspieler, der seit kurzem neuer Ermittler in der Sat.1-Serie «Kommissar Rex» ist. «Vielleicht am Alter, vielleicht aber auch daran, dass ich gemerkt habe, dass es immer genug zu tun gibt.»

Quelle: dpa

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