Mit einer Reform möchte die Bundesregierung den Führerschein ab 2027 günstiger machen. In wie fern das negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit haben könne, war jetzt Thema beim Verkehrsforum des ADAC Nordbayern in Schlüsselfeld bei Bamberg. Die Führerscheinreform sieht mehr digitalen Theorieunterricht und einen kleineren Fragenkatalog für die Prüfung vor. Es soll auch weniger Sonderfahrten geben und Eltern sollen ihre Kinder stärker beim Üben unterstützen können. Der ADAC Nordbayern sieht darin Chancen, die Kosten für den Führerschein zu senken. Gleichzeitig fordert er eine Überprüfung nach einer gewissen Zeit, ob die Verkehrssicherheit dadurch gewährleistet bleibt.
Eine Umfrage des ADAC aus dem Herbst 2023 hat gezeigt, dass sich der Anteil der Fahrschüler, die weniger als 2.500 Euro für den Auto-Führerschein bezahlt haben, innerhalb weniger Jahre halbiert hat. Im gleichen Zeitraum haben ungefähr doppelt so viele Fahrschüler bis zu 4.500 Euro aufwenden müssen.
red