Nach mehr als zehn Jahren Stillstand geht es in der Kulmbacher Blaich auf dem Gelände der früheren Hausmülldeponie weiter. Dort wird der mit Schwermetallen belastete Boden ausgebaggert und entsorgt. Die Arbeiten sollen Monate dauern. Es geht um Privatgrundstücke und um Grundstücke und Häuser der Baugenossenschaft Kulmbach – 17 Grundstücke insgesamt.
Seit Jahren will die Baugenossenschaft alte Häuser in der Kulmbacher Blaich abreißen und neu bauen – und streitet sich mit der Stadt darüber, wer die Entsorgung des schadstoffbelasteten Bodens bezahlt. Den Großteil zahlt die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern, einen Teil, 200.000 Euro, aber auch die Stadt und es brauchte einen Stadtratsbeschluss dazu. Knackpunkt, die Grundstücke müssen aus dem sogenannten Altlastenkataster gestrichen werden, sonst baut da keiner und die Bank gibt auch keinen Kredit dafür.
red