Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat auf der A9 bei Trockau selbst bei erfahrenen Autobahnpolizisten für ungläubiges Kopfschütteln gesorgt. Trotz schwerer Schäden am Fahrzeug hat er die Fahrt über zehn Kilometer fortgesetzt.
Am Sonntagmittag (13.9.) gegen 13 Uhr stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth auf der A9 an der Anschlussstelle Trockau einen Lastkraftwagen fest. An dem Sattelanhänger waren vier der sechs Reifen zerstört. Anhand der Spuren wurde festgestellt, dass der Fahrer bereits mindestens über zehn Kilometer lang auf den Felgen fuhr. Dabei kam es zu Funkenflug und dem Verlust von Fahrzeugteilen. Es war nur glücklichen Umständen und dem Zufall zu verdanken, dass niemand gefährdet wurde oder sich ein schwerwiegender Unfall ereignete.
Im Zuge der Kontrolle wurde schnell klar, warum der 46-jährige Mann aus der Ukraine seine Fahrt gleichgültig fortsetzte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen und es wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
red