Nachdem ein junger Pkw-Fahrer betrunken auf die Autobahn auffuhr, musste nach einer Kontrolle sein Führerschein sichergestellt werden.
Am Freitagabend um 22.00 Uhr, stellte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd in Fahrtrichtung Berlin einen 30-jährigen deutschen Autofahrer aus Bayreuth fest, der das Rotlicht der dortigen Ampel ohne Anzuhalten missachtete und auf die Autobahn auffuhr. Nachdem der Autofahrer auch hier durch Schlangenlinienfahren und übertriebene Abbremsmanöver auffiel, versuchten die Beamten ihn an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord von der Autobahn zu ziehen. Er folgte, verstand aber offensichtlich die Anhaltesignale nicht und fuhr einfach weiter in Richtung Innenstadt. Erst nachdem die Polizeibeamten den BMW des jungen Mannes mit dem Streifenwagen blockierten, blieb er stehen.
Bereits beim Aussteigen aus seinem Fahrzeug fiel der junge Mann nicht nur durch starkes Schwanken und eine verwaschene Aussprache auf, sondern die Beamten nahmen gleich starken Alkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille, woraufhin im Klinikum Bayreuth eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Zudem ordnete der Staatsanwalt die Sicherstellung des Führerscheins des jungen Mannes an, weswegen dieser nicht nur mit einer Geldstrafe rechnen muss, sondern auch in nächster Zeit zu Fuß gehen wird.
red