Sonnencreme-Flatrate und ausreichend Wasser: Da Hautkrebs mittlerweile eine Berufskrankheit bei Beschäftigten, die überwiegend draußen arbeiten, ist, fordert die Gewerkschaft IG BAU Oberfranken mehr Bemühungen der Arbeitgeber beim Sonnenschutz. Der Bezirksvorsitzende Uwe Behrendt spricht sich für kostenlose Sonnencreme und Wasser aus. Das sei kein Goodie und kein freiwilliger Service, sondern Chef-Sache, meint Behrendt. Ein konkreter Vorschlag kommt auch von der Gewerkschaft: Desinfektionsspender aus der Pandemie sollten zu Sonnenmilchspendern ausgerüstet werden – nach niederländischem Vorbild. „Draußen-Jobber“ in der Region Bayreuth können aber auch eigenverantwortlich etwas für ihren Schutz tun: Am besten zur Creme mit Lichtschutzfaktor 50 greifen und bei großer Hitze alle 15 bis 20 Minuten Wasser trinken. Am Mittag in den Schatten und für Helme gibts außerdem einen Nackenschutz.
red