Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft zieht gerade eine erschreckende Bilanz zur bisherigen Badesaison. In Bayern sind bis Ende Juli mindestens 54 Menschen beim Baden ertrunken. Das sind mehr Badetote als in jedem anderen Bundesland. Erst Ende Juli ist zum Beipsiel wieder ein 8-jähriger Junge nach einem Badeunfall im Nailaer Freibad gestorben. DLRG-Präsidentin Ute Vogt rät:
Dort baden, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer vor Ort sind, dass im Notfall auch jemand eingreifen kann. Insgesamt ist es wichtig, keine unnötigen Risiken einzugehen und richtig schwimmen zu lernen. Das gilt für Kinder wie für Erwachsene.
Kinder, junge Männer, die sich selbst überschätzen und ältere Menschen gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen. Hier appellieren die Lebensretter, Kinder immer im Blick zu behalten – ohne Ablenkung vom Handy; den Männern raten sie, Warnhinweise zu respektieren und auf Mutproben zu verzichten. Und: Senioren sollten vorher den Arzt fragen, ob Schwimmen im See das Richtige für sie ist.
red