Wegen des Iran-Kriegs

Bei Flugumbuchung betrogen - Polizei warnt vor Fake-Hotlines

03. März 2026 , 03:00 Uhr

Eine Frau aus Niederbayern will ihren Flug in den Nahen Osten umbuchen - und verliert 2.500 Euro an mutmaßliche Betrüger. Was es bei Online-Buchungen zu beachten gilt.

Wegen des Iran-Kriegs müssen derzeit viele Menschen ihre Flüge umbuchen. Nachdem eine Frau aus Niederbayern dabei um 2.500 Euro betrogen wurde, warnt die Polizei vor Service-Hotline-Betrug.

Verbraucher sollten Hotlines ausschließlich über die offizielle Website des Buchungsportals oder der Fluggesellschaft recherchieren – und nicht über teils gekaufte Anzeigen bei Suchmaschinen, empfiehlt das bayerische Landeskriminalamt (BLKA).

Bei Mitteilungen über Flugstornierungen sollten Reisende niemals auf Rückrufnummern oder fremde Supportlinks reagieren, die sie nicht überprüft haben. Stattdessen solle man Buchungsänderungen nur über das eigene Kundenkonto vornehmen.

Verlange ein vermeintlicher Service-Mitarbeiter am Telefon Fernzugriff auf Smartphone oder Computer, heiße es: Gespräch abbrechen, Internetverbindung trennen und die Bank kontaktieren. Das BLKA rät zudem, Push-Benachrichtigungen der Bank zu aktivieren, um ungewollte Abbuchungen zu bemerken, und bei Verdacht sofort Anzeige zu erstatten.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Frau will Flug wegen Iran-Kriegs umbuchen und wird betrogen Nach der Stornierung ihres Flugs in den Nahen Osten möchte eine Frau aus Niederbayern selbstständig umbuchen. Dabei gerät sie an mutmaßliche Betrüger. 02.03.2026 Reisegruppe im Oman soll am Wochenende zurückkehren Der Iran-Krieg bringt die Reisepläne zahlreicher Touristen aus Deutschland im Nahen Osten durcheinander. Eine Gruppe des Münchner Reiseveranstalters Studiosus bleibt vorerst im Oman. 02.03.2026 Dutzende Flüge nach Beginn des Iran-Krieges ausgefallen Elf Fluggesellschaften fliegen von München in die Golf-Region - viele haben ihre Flüge aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gestrichen. 03.03.2026 Lehrerin aus Kiel nach Urlaubsreise in Dubai gestrandet Nach dem Familienurlaub sitzt eine Lehrerin aus Kiel mit ihren Eltern in Dubai fest. Was sie über die Situation am Flughafen und die Explosionen in der Stadt berichtet.