Beim Thema Barrierefreiheit gibt es in Bayreuth noch viel zu tun. Zu diesem Ergebnis kommt der Behindertenbeirat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung. Darüber berichtet der Kurier. Probleme für Menschen mit Handicap sind laut den Mitgliedern zum Beispiel die Ausstattung an Bushaltestellen und Bahnhöfen. Gehörlose Personen hätten keine Möglichkeit, sich über Störungen zu informieren, wenn die Informationen nur als Durchsage kommen. Der Vorsitzende des Behindertenbeirates, Reinhold Richter, kritisiert, dass bei vielen Projekten Maßnahmen zur Inklusion unberücksichtigt bleiben. Und das in Zeiten, in denen es immer mehr jüngere Menschen mit Schwerbehinderung gebe. Ein weiteres Problem sind laut dem Behindertenbeirat die Ladesäulen für E-Autos im Stadtgebiet. Für Rollstuhlfahrer seien die Bedienelemente zu hoch angebracht, außerdem sind die ausgewiesenen Behindertenparkplätze oft zu schmal für E-Autos. Das sind aber nur einzelne Beispiele: Grundsätzlich sei man in Bayreuth aber auf einem guten Weg bei der Inklusion, sagt Reinhold Richter.
mz