Die Kassenlage in Bayreuth bleibt angespannt. Bei den Haushaltsberatungen für 2026 wurde deutlich: Ohne neue Kredite geht es nicht. Darüber berichtet der Kurier ausführlich. Schon jetzt steht ein Minus von 8,7 Millionen Euro im Raum. Der Schuldenstand könnte von aktuell rund 78 Millionen auf fast 181 Millionen Euro steigen – langfristig sogar auf über 300 Millionen. Finanzreferent Michael Rubenbauer warnt vor einem „ungebremsten Schuldenanstieg“. Trotzdem plant die Stadt große Investitionen: den Neubau der Berufsschule, die Sanierung des Friedrichsforum, Zuschüsse fürs Klinikum – und auch die Generalsanierung des Richard-Wagner-Gymnasium. Einige Projekte wie der Radwegausbau oder der Kreisel am Berliner Platz werden dagegen erst einmal verschoben.
mso