Bayreuther Uniprofessor schlägt Steuerumgestaltung vor

27. November 2025 , 06:39 Uhr

Seit Wochen kämpft die Bundesregierung um den richtigen Weg beim Rentenpaket. Heute kommen nochmal die Parteispitzen zusammen, um darüber zu reden. Die Kernpunkte des aktuell vorliegenden Konzept:

Junge Abgeordnete der Union sehen darin aber eine Ungerechtigkeit zwischen den Generationen. Immer weniger Menschen müssten für immer mehr Rentner zahlen. Der Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaft an der Universität Bayreuth, Professor David Stadelmann, schlägt dagegen folgendes Konzept vor:

Arbeit soll steuerlich entlastet werden, insbesondere bei Älteren. So stabilisieren wir den Sozialstaat, statt immer neue Leistungen auf Pump zu versprechen. Wir setzen eben Anreize, dass jene, die arbeiten können und wollen, freiwillig gerne weiterarbeiten, ohne andere zu benachteiligen. Am Ende profitieren dann alle. Der Staat nimmt mehr ein und das Rentensystem wird entlastet.

Ihm geht es dabei auch generell um die Höchstarbeitszeit. Stadelmann fordert auch da Freiwilligkeit und Anreize. Wer mehr als 40 Stunden pro Woche arbeitet, sollte einen Freibetrag von 20 Euro pro Überstunde über der Normalzeit bekommen. Dann würde sich Mehrarbeit mehr lohnen.

Der Mainwecker-Beitrag über Professor David Stadelmanns Konzept:

red

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