Bayreuther Tochterfirmer der Ziegler Group "Thermoheld" gerettet

27. Februar 2025 , 07:03 Uhr

Jetzt ist auch die Bayreuther Tochterfirmer der Ziegler Group gerettet. Das insolvente Heizungsunternehmen Thermoheld bleibt erhalten – alle 16 Arbeitsplätze bleiben bestehen. Das meldet der Kurier. Der bisherige Geschäftsführer Walter Schütz kauft die Firma zurück (ein sogenannter Management Buy-out (MBO)). Schütz hatte ursprünglich die Technologie entwickelt, das Unternehmen 2002 gegründet und 2021 an die Ziegler Group verkauft. Jetzt übernimmt er wieder – samt Standort und Mitarbeitern. Thermoheld stellt elektrische Flächenheizungen her, die in Wände oder Decken integriert werden. Schütz sieht darin eine kostengünstige Alternative zur Wärmepumpe. Die Insolvenz war Teil der großen Ziegler Insolvenz: 27 von 45 Gesellschaften der Ziegler Group haben Ende 2024 Insolvenz angemeldet. Mehrere Tochterfirmen sind mittlerweile gekauft und damit gerettet.

bea

Das könnte Dich auch interessieren

26.02.2026 Aus fürs Schlosscafé Sanspareil Das Schlosscafé Sanspareil bleibt vorerst geschlossen. Wirt Harald Reichelsdorfer hat nach nur einer Saison Insolvenz angemeldet und wird das Café bei Wonsees nicht wieder eröffnen. Das berichtet der Kurier. Zwar sei der Start im Frühjahr gut gewesen, doch zum Saisonende seien deutlich weniger Gäste gekommen. Dazu kamen hohe Lebensmittelpreise und steigende Kosten. Sein anderes Café 18.12.2025 Deutlich mehr insolvente Firmen als letztes Jahr 2025 sind deutlich mehr Firmen insolvent gegangen als letztes Jahr. Das teilt das Landgericht Bayreuth auf Mainwelle-Anfrage mit. Im Landgerichtsbezirk Bayreuth sind in diesem Jahr bisher 165 Unternehmensinsolvenzen eingegangen. Das sind fast 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit 2023 steigen die Firmeninsolvenzen damit immer weiter an. Wie übers Jahr bereits berichtet, haben in diesem 03.12.2025 Kulmbacher "Feuerwache" macht endgültig dicht Mit der „Alten Feuerwache“ in Kulmbach ist zum Jahresende endgültig Schluss. Das berichtet der Kurier. Nach der Insolvenz Ende Oktober hat Insolvenzverwalter Peter Roeger vergeblich nach einem Nachfolger gesucht. Jetzt steht fest: Das Lokal macht dicht, alle Beschäftigten verlieren ihren Job. Der Grund: rückläufige Umsätze, hohe Kosten und kein tragfähiges Konzept für den großen Standort 06.11.2025 Bayreuther Adolf Riedl GmbH meldet Insolvenz an Das Bayreuther Textilunternehmen Adolf Riedl hat Insolvenz angemeldet. Das vor über 70 Jahren gegründete Familienunternehmen ist unter anderem mit den Bademodemarken Sunflair und Olympia bekannt geworden – und inzwischen weltweit tätig. Die zuletzt veröffentlichte Bilanzsumme aus dem Jahr 2023 lag bei 15,7 Millionen Euro – mit einem Wachstum von etwa drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.