Sportlich war längst Schluss, jetzt beginnt auch juristisch das Ende. Das Amtsgericht Bayreuth hat das Insolvenzverfahren über die Spielbetriebsgesellschaft der Tigers eröffnet. Grund sind Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Insolvenzverwalter Peter Roeger will nun das vorhandene Vermögen sichern und verkaufen. Dazu gehört vor allem das Inventar. Eine Rettung oder die Suche nach einem neuen Investor ist diesmal nicht mehr vorgesehen. Die Tigers können in der kommenden Saison nicht mehr in der Oberliga antreten. Damit ist das Ende des Profi-Eishockeys in Bayreuth nun auch rechtlich besiegelt.
mso