Bayerns Nummer 1 – und gleich zwei davon aus dem Raum Bayreuth

04. Dezember 2025 , 12:14 Uhr

Die oberfränkische Industrie- und Handelskammer hat auf Kloster Banz zwölf „Bayernbeste“ ausgezeichnet – junge Menschen, die ihre Ausbildung im gesamten Freistaat als Allerbeste abgeschlossen haben. Mit Lino Jung aus Bad Berneck und Fabian Gaudig aus Weidenberg kommen zwei von ihnen aus dem Bezirk Bayreuth. Insgesamt waren rund 50.000 Auszubildende in etwa 200 Berufen zu den IHK-Prüfungen angetreten. Für Präsident Michael Waasner ist klar: Wer dabei Platz 1 erreicht, gehört zur absoluten Elite. Er lobte Einsatz, Können und Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen.

Bild: IHK-Präsident Michael Waasner (links) und IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm (rechts) zeichneten die beiden „Bayernbesten“ Lino Jung (4. von links) und Fabian Gaudig (5. von links) aus dem Raum Bayreuth aus.

mso

Das könnte Dich auch interessieren

06.05.2025 Für 2.200 Azubis in Oberfranken geht es mit den Prüfungen los Für über 2.200 Azubis in Oberfranken wird es jetzt ernst. Am 6. Mai starten bei der Industrie- und Handelskammer die Abschlussprüfungen. Los geht es mit den schriftlichen Prüfungen in den kaufmännischen Berufen, etwa bei Bürokaufleuten oder im Einzelhandel. Ab dem 13. Mai sind dann die technischen Berufe dran – von Mechatronikern bis Elektronikern. Die IHK 02.04.2026 Fachkräfte fehlen – Lücke wird immer größer In Oberfranken fehlen schon jetzt rund 20.000 Arbeitskräfte – und die Lage könnte sich weiter verschärfen. Laut Industrie- und Handelskammer könnten bis 2029 sogar über 30.000 Beschäftigte fehlen. Das hat Folgen: Schon heute kommt es zu längeren Wartezeiten – etwa beim Arzt, im Handwerk oder in der Gastronomie. Hauptgrund ist der demografische Wandel, heißt es 19.03.2026 Warnung vor falschen IHK-Mails Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth warnt aktuell vor neuen Phishing-Mails. Darin werden Unternehmen aufgefordert, ihre Daten zu aktualisieren – angeblich wegen des Jahresabschlusses. Die IHK stellt klar: Solche Mails sind Fake. Unternehmensdaten würden niemals per E-Mail abgefragt. Die Kammer empfiehlt: Nicht auf Links klicken und keine Daten eingeben! Im Zweifel können sich 13.03.2026 Industrie-Jobs in Oberfranken brechen weiter weg Seit 2019 sind in Oberfranken mehr als 15.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Allein im letzten Jahr waren es laut IHK rund 3.700 Jobs weniger. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie ist damit auf einen historischen Tiefstand gesunken. Gründe seien unter anderem schwierige Standortbedingungen, unsichere internationale Märkte und die Krise der deutschen Autoindustrie. Kammer-Präsident Michael Waasner