Rund 90 Prozent von Bayern gelten als ländlicher Raum. Wie es um die ländlichen Regionen in Bayern steht, wie gut es sich dort leben und arbeiten lässt, das ermittelt das Heimatministerium. Die neuesten Ergebnisse stehen im neuen Heimatbericht. Was direkt heraussticht: In allen sieben Regierungsbezirken Bayerns gabs im vergangenen Jahr einen Bevölkerungsanstieg – also auch in Oberfranken!
Zum Jahresende waren es fast 1.074.000 Menschen, die in Oberfranken gelebt haben. Ein Anstieg um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weder in den kreisfreien Städten, noch in den Landkreisen gabs einen Bevölkerungsrückgang. Den größten Bevölkerungsanstieg konnte die Stadt Hof verbuchen (+3,39 Prozent). Wohingegen im Vorjahr noch Rückgänge im Raum Hof und Wunsiedel sowie in allen Regionen bis auf den Bamberger und Forchheimer Raum registriert wurden. Dieser Anstieg in Oberfranken ist nicht etwa auf mehr Geburten oder weniger Sterbefälle zurückzuführen. Er liegt an Zuzügen: Weit über 18.000 Menschen sind 2022 nach Oberfranken gekommen.
red