Bayern-SPD muss sparen - Auswirkungen auf oberfränkische Geschäftsstellen?

15. Mai 2024 , 16:57 Uhr

Sinkende Mitgliederzahlen und schlechte Wahlergebnisse. Die SPD in Bayern muss sparen. Das könnte sich jetzt auch auf die Zahl der Geschäftsstellen in Oberfranken auswirken. Die Partei hat angekündigt, Stellen einsparen zu wollen.

Ein großer Kahlschlag sei abgewendet. Das schreibt Jörg Nürnberger, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Hof und der oberfränkische Bezirksvorsitzende. Nach einer Parteiversammlung am Wochenende steht fest: Die SPD-Bezirke sollen freie Mittel für weitere Geschäftsstellen bekommen. Wie das dann genau in Oberfranken aussehen soll, muss die Partei noch klären. Sicher ist aber schon: Die SPD kann in Oberfranken künftig nur noch vier statt bisher sechs Mitarbeiter beschäftigen. Kündigungen soll es laut Nürnberger nicht geben, stattdessen strebt die Partei einvernehmliche Lösungen an. Die Einsparungen und ihre Folgen sind bitter, aber unvermeidbar, sagt er.

red

Das könnte Dich auch interessieren

05.08.2026 Stadt soll wichtige Tigers-Ausstattung sichern Der Insolvenzverwalter der Tigers Bayreuth-Spielbetriebsgesellschaft hat angekündigt, die Insolvenzmasse zu veräußern, sprich: zu Geld machen zu wollen. Da soll jetzt das Rathaus zuschlagen. Das fordert die SPD-Fraktion im Stadtrat. In einem Dringlichkeitsantrag heißt es, die Stadt solle prüfen, welche Ausstattung für eine Fortführung des Eishockeysports in Bayreuth gebraucht wird – zum Beispiel Teile der Kabinen 31.07.2026 Bayreuth soll besser auf Hitzewellen vorbereitet sein Mehr Schatten, Trinkwasserstellen und schnelle Warnungen bei extremer Hitze. Bayreuth soll ein eigenes Hitzeschutzkonzept erstellen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Stadtratsfraktion liegt dem Rathaus vor. Darin ist die Rede von einem konkreten Hitzeaktionsplan, der Zuständigkeiten und Abläufe für besonders heiße Tage festlegt. Im Fokus stehen sollen vor allem ältere Menschen, kleine Kinder, Kranke und Menschen, die 06.07.2026 Pegnitzer SPD kämpft um Zaußenmühlrad Ein trockenes Quellbecken und ein stillstehendes Mühlrad – das will die SPD in Pegnitz verhindern. Die SPD-Fraktion im Stadtrat fordert eine dauerhaft sichere Wasserversorgung für die Pegnitzquelle und das Mühlrad an der Zaußenmühle. Geprüft werden soll dafür ein Kreislaufsystem mit unterirdischer Zisterne. Das Wasser würde dabei immer wieder verwendet und nur bei Bedarf ergänzt. Hintergrund 14.12.2025 Ex-Stadtrat Wolfgang Kern verstorben Der langjährige Bayreuther Stadtrat und ehemalige 3. Bürgermeister Wolfgang Kern ist tot. Der Träger des goldenen Ehrenrings der Stadt ist am Nikolaustag im Alter von 84 Jahren verstorben. Das haben Kerns Familie und die Stadt am Wochenende (13. / 14.12.) bekannt gegeben. Wolfgang Kern hat dem Bayreuther Stadtrat von 1990 bis 2014 angehört. Von 1992