Das könnte auch so einige unserer Mainwelle-Hörer betreffen: UKW-Radios bleiben bis mindestens 2035 in Bayern erhalten. Das sieht der neue Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern vor. Die Tinte ist mittlerweile getrocknet, der neue Koalitionsvertrag zwischen Freien Wählern und CSU steht. Darin geht es auch um die Zukunft des Medienstandorts Bayern und die Verlängerung der UKW-Frequenzen bis 2035. Bisher war der Plan der BLM, der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, dass bis spätestens 2032 die Radioanbieter auf die digitale Variante DAB+ umgestellt haben müssen. Der Kulmbacher Freie Wähler Landtagsabgeordnete und Mitglied im Medienrat der BLM Rainer Ludwig:
„Wichtig ist uns natürlich, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit der privaten Radiosender auch in den nächsten Jahren gewährleistet ist. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch natürlich die Digitalisierung des Hörfunks nachhaltig fördern, dabei auch die digitalen Anbieter besonders unterstützen.“
In den Gremien werde in den nächsten Wochen und Monaten darüber diskutiert, wie man beide Ziele mit den neuen Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag erreichen kann, so Ludwig.
red