Wie wird das Gelände rund um das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth in Zukunft aussehen? Darüber hat der Bauausschuss im Bayreuther Stadtrat am Dienstag (18.4.) diskutiert. Ein Investor aus Oberbayern hat die Fläche zwischen Opernstraße, Münzgasse und Badstraße in der Innenstadt gekauft und möchte das Gebiet bebauen. Die Stadt befürchtet aber, dass die Neubauten dem Aussehen des Opernhauses im Stadtbild schaden könnten. Deshalb hat ein Planungsbüro jetzt ein Papier ausgearbeitet, das die Grenzen einer möglichen Bebauung aufzeigen soll.
Das Opernhaus ist UNESCO-Weltkulturerbe. Und das Papier soll sicherstellen, dass das auch in Zukunft so bleibt und das Neubaugebiet dem Opernhaus nicht im Weg steht. Ein Teil der Fläche ist für eine Bebauung tabu, an anderen Stellen gelten Obergrenzen für die Gebäudehöhe. Auch müssen die Häuser so angeordnet sein, dass bestimmte Sichtachsen auf das Opernhaus nicht verbaut werden dürfen. Die Planer empfehlen außerdem, über zusätzliche Grünflächen und einen Durchgang für Fußgänger zwischen der Badstraße und der Münzgasse nachzudenken.
Die Ausarbeitung des Denkmalkonzeptes hat insgesamt rund 65.000 Euro gekostet.
mso