Das Ankerzentrum in Bamberg soll Ende des Jahres schließen. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung zwischen Stadt und Freistaat Bayern. Die Frage ist, wo die Asylsuchenden stattdessen untergebracht werden sollen. Die Stadt Bamberg schlägt 26 mögliche Standorte vor, um die Geflüchteten dezentral unterzubringen. Es gibt aber auch Kritik an dem Vorhaben. Der Bamberger Bürgerverein-Mitte fordert, das Ankerzentrum offen zu halten. Der erste Vorsitzende Heiko Küffner:
Wenn es aufgelöst werden wird, dann würden die Ämter wieder nach Zirndorf gehen oder nach Bayreuth. Das heißt: die Flüchtlinge müssten also dorthin mit dem Zug fahren, um ihre Angelegenheiten zu erledigen. Von der Infrastruktur und vom Sinn her macht es also keinen Sinn, das Ankerzentrum aufzulösen.
Das Bamberger Ankerzentrum gibt es seit 2015. Dort sind Geflüchtete bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens untergebracht.
red