Wasser

Bakterien im Wasser – Gesundheitsamt ordnet Abkochen an

12. Februar 2026 , 19:46 Uhr

Bakterien im Trinkwasser: Wer in Erbshausen-Sulzwiesen bei Würzburg wohnt, muss jetzt das Wasser aus der Leitung abkochen.

Im Trinkwasser des Ortsteils Erbshausen-Sulzwiesen in der unterfränkischen Gemeinde Hausen sind Bakterien gefunden worden. Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg teilte mit, das Wasser müsse deshalb abgekocht werden.

Grund ist der Nachweis von Enterokokken. Für Enterokokken im Trinkwasser liegt der Grenzwert bei 0/100 ml. Das heißt, in 100 Millilitern Wasser dürfen sich keine Bakterien befinden. Dieser Grenzwert wurde bei einer Routineuntersuchung mit 1/100 Milliliter überschritten. Die Gemeinde sei aufgefordert, die Ursache für die Verunreinigung zu ermitteln.

Es sei nicht von einer konkreten Gefährdung auszugehen, sondern handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Dennoch solle Wasser abgekocht werden, wenn es

Abkochen heiße: Einmal sprudelnd aufkochen und dann langsam etwa zehn Minuten abkühlen lassen. Eine Alternative zu abgekochtem Trinkwasser ist die Versorgung mit Flaschenwasser aus dem Handel.

Enterokokken gehören zur normalen Dickdarmflora des Menschen sowie zahlreicher Säugetiere und von Vögeln. Sie können jedoch verschiedene Entzündungen hervorrufen.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

15.02.2026 Bakterien im Trinkwasser – Gesundheitsamt ordnet Abkochen an E.Coli-Bakterien im Wasser: Welche Maßnahmen jetzt in Rimpar greifen und was Haushalte beachten sollten. 27.01.2026 Soldat verweigert Corona-Impfung - bisher straffrei Die Duldungspflicht für Corona-Impfungen bei der Bundeswehr ist aufgehoben, doch im Fall eines 36-Jährigen läuft das Verfahren noch. Wie ein Gericht aktuell entschied. 18.02.2026 Schwestern sterben bei Unfall – Gutachten zur Ursache ist da Auf einer Straße in Unterfranken prallen zwei Autos frontal ineinander. Zwei Schwestern sterben. Ein Gutachten liefert erstmals Details – aber keine Antwort auf die Frage nach dem Warum. 13.02.2026 Gericht verbietet Discounter Werbeaussagen zu E-Zigaretten Ein Discounter darf E-Zigaretten online nicht mehr mit bestimmten Formulierungen bewerben. Geklagt hatte Pro Rauchfrei. Der Verband sieht ein generelles Problem.