Der große Autozulieferer ZF, mit Standorten auch in Bayreuth und Auerbach, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Viele hatten befürchtet, dass die Antriebssparte („Division E“) verkauft oder ausgegliedert wird. Das passiert jetzt aber nicht. Und es sind auch keine Standort-Schließungen aktuell geplant. Das meldet der Kurier. Stattdessen hat ZF aber trotzdem ein großes Sparprogramm beschlossen.
Bis 2027 sollen über 500 Mio. Euro eingespart werden. Bis 2030 fallen in der Antriebssparte rund 7.600 Stellen weg, das ist aber schon länger so geplant. In Deutschland arbeiten viele Beschäftigte künftig weniger Stunden (32,5 statt 35). Eine geplante Lohnerhöhung 2026 wird verschoben. Auch Chefs müssen bei ihrem Gehalt Abstriche machen. Für Bayreuth heißt das: Auch hier sind die Leute von den Einschnitten betroffen es soll nach Möglichkeit aber keine Kündigungen geben.
ZF will mit diesen Maßnahmen international wieder konkurrenzfähig werden und den Übergang zur Elektromobilität schaffen.
bea