Apothekensterben - 18 Prozent weniger Läden in Oberfranken

14. August 2025 , 06:14 Uhr

Immer mehr Apotheken in der Region müssen schließen. Das betrifft im Raum Bayreuth besonders den ländlichen Raum. Der bayerische Apothekerverband sagt, oberfrankenweit hätten in den vergangenen fünf Jahren rund 18 Prozent der Filialen zugemacht. Das liege unter anderem an den stagnierenden Kosten für Arzneimittel. Die Politik halte die Kosten schon seit Jahren niedrig, obwohl die Apotheken damit einen Großteil ihrer Kosten bezahlen müssten. Verbandssprecher Thomas Metz ist dennoch zuversichtlich

Wir sind guter Dinge, dass sich jetzt bald was tut. Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass Apotheken besser vergütet werden sollen, von momentan 8,35 Euro pro rezeptpflichtiges Arzneimittel auf 9,50 Euro. Also ein Anstieg auf den wir hoffen. Wir brauchen ihn jetzt auch bald und dringend.

Auch die Angestellten sollen schon bald mehr Gehalt bekommen. Demnächst stehe die nächste Tarifrunde an, so Metz.

red

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