Amerikanische Strafzölle könnten US-Produkte in der Region teurer machen

31. März 2025 , 08:01 Uhr

Ab Mitte April könnten US-amerikanische Produkte in Deutschland teurer werden. Hintergrund ist der Handelsstreit zwischen den USA und der EU. US-Präsident Trump hat Strafzölle auf Stahl und Aluminium eingeführt, die EU plant deshalb jetzt Gegenzölle auf viele amerikanische Produkte wie zum Beispiel Erdnussbutter, Whiskey und Motorräder. Benni Brice betreibt in Unterhaid im Landkreis Bamberg einen American Store mit Lebensmitteln. Merkt er die drohenden Zölle jetzt schon?

Bei der Erdnussbutter hatten wir in den letzten zwei Wochen einen sehr hohen Absatz. Die Leute bunkern anscheinend ihre Lieblings-Erdnussbutter und das merkt man dann schon, dass sich da etwas bewegt. Beim ersten Mal, wo wir das mit Strafzöllen hatten, war die Auswirkung etwa ein Jahr lang und dann hat sich das wieder erübrigt.

Ursprünglich sollten die Gegenzölle der EU bereits ab Dienstag (1.4.) gelten. Jetzt steht der 13. April als Startzeitpunkt im Raum, damit bleibe mehr Zeit für Gespräche mit der US-Regierung, heißt es von der Europäischen Kommission.

mz

Das könnte Dich auch interessieren

14.08.2026 Neue Verpackungsvorschriften der EU - IHK fürchtet Bürokratiemonster Ab sofort gilt für Unternehmen aus der Region eine neue Verpackungsverordnung der EU. Das Gesetz soll Müll reduzieren und für mehr Recycling sorgen. Die IHK für Oberfranken Bayreuth sagt dazu: Die Unternehmen stünden grundsätzlich hinter diesem Ziel. Aber das neue Gesetz bedeute mal wieder jede Menge neue Bürokratie. Viele Regeln seien komplex und Vorgaben oft 15.07.2026 IHK warnt vor Verpackungs-Bürokratie Nachhaltigere Verpackungen – ja. Mehr Papierkram – nein. Die oberfränkische Industrie- und Handelskammer in Bayreuth unterstützt die neue EU-Verpackungsverordnung grundsätzlich, warnt aber vor zu komplizierten Regeln. Viele Unternehmen wissen noch nicht genau, welche Vorgaben künftig gelten, heißt es in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig müssen sie schon jetzt über neue Verpackungen und Investitionen entscheiden. Besonders kleine und 11.03.2026 Billigpakete aus China überschwemmen Bayern Immer mehr Kleinsendungen aus China landen in Bayern – vor allem durch Online-Bestellungen bei Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress. Nach Angaben der oberfränkischen Industrie- und Handelskammer hat sich der Importwert solcher Pakete seit 2023 mehr als versechsfacht – zuletzt auf rund 400 Millionen Euro im Jahr 2025. 81 Prozent dieser Kleinsendungen kommen inzwischen aus 10.12.2025 Einigung auf abgeschwächtes Lieferkettengesetz - positiv für oberfränkische Wirtschaft Die EU hat sich auf ein abgeschwächtes Lieferkettengesetz geeinigt. Das bedeutet, dass die neuen Regeln nur noch für sehr große Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden und mindestens 1,5 Milliarden Euro Umsatz gelten. Außerdem müssen Unternehmen bei Verstößen nicht mehr zivilrechtlich haften und keine Klimapläne mehr vorlegen. Darauf haben sich Unterhändler der EU-Staaten und des