A9: Unfall mit 5 Fahrzeugen und 4 Verletzten

15. Dezember 2025 , 04:18 Uhr

Großer Unfall mit fünf Fahrzeugen und vier Verletzten. Die A9 war am Abend voll gesperrt. Jetzt gibt die Polizei den Bericht heraus. Passiert kurz vor 19 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Marktschorgast. Ein Transporter will einen LKW überholen. Der 53-jährige Fahrer unterschätzt, wie langsam der LKW ist und fährt auf. Beim Aufprall zieht es den Transporter nach links, er knallt nochmal gegen den LKW, kommt ins Schleudern – drei dahinterfahrende Fahrzeuge krachen in den Unfall. Zwei Personen sind schwer-, zwei leicht verletzt. Der Gesamtschaden liegt bei 180.000 Euro. Alle umliegenden Feuerwehren aus Marktschorgast, Lanzendorf, Himmelkron und Neuenmarkt waren da. Erst dreieinhalb Stunden später war die Fahrbahn wieder frei.

Der ganze Bericht der Polizei:

Am Sonntagabend um kurz vor 19 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin kurz vor der Anschlussstelle Marktschorgast ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen und zwei schwer- und zwei leichtverletzten Personen.

Aufgrund der Unfallmeldungen mit mehreren verletzten Personen und beteiligten Fahrzeugen wurden die umliegenden Feuerwehren aus Marktschorgast, Lanzendorf, Himmelkron, Neuenmarkt sowie mehrere Rettungsfahrzeuge alarmiert und waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe und Bergung der Unfallfahrzeuge musste die Autobahn voll gesperrt werden und der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei Münchberg an der Anschlussstelle Himmelkron ausgeleitet. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde durch die Autobahnmeisterei zwei Kehrmaschinen angefordert.

Die Vollsperrung und Ausleitung wurde gegen 20.30 Uhr aufgehoben und der Verkehr bis zur endgültigen Freigabe um 22.30 Uhr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, insbesondere auf der Umleitungsstrecke. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von min. 180.000 €. Die verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser zur stationären und ambulanten Behandlung verbracht. Lebensgefahr bestand bei keinem Beteiligten.

Durch die Verkehrspolizei Bayreuth konnte folgender Unfallhergang ermittelt werden. Ein 53-jähriger deutscher Fahrzeugführer wollte mit seinem Transporter einen auf der rechten Spur fahrenden LKW überholen und unterschätzte hierbei die geringere Geschwindigkeit vom Lastwagen. Hierbei kam es zu einem Auffahrunfall zwischen beiden Fahrzeugen. Durch den Aufprall wurde der Transporter nach links abgewiesen, kam aufgrund einer weiteren Berührung ins Schleudern und drei dahinterfahrende Fahrzeuge fuhren ebenfalls in die bereits verunfallten Fahrzeuge.

Schon am Mittag gab es auf der A9 eine Vollsperrung zwischen Gefrees und Münchberg Süd  wegen einer Ölspur:

Eine Ölspur auf der A9 hat am Sonntag (14.12.) zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der A9 zwischen Gefrees und Münchberg Süd geführt. Zur Beseitigung des Öls musste die Autobahn in Richtung Berlin am Mittag kurzfristig gesperrt werden. Danach stand zunächst nur eine Spur zur Verfügung, im Lauf des Nachmittags konnte dann eine zweite Spur in Richtung Norden freigegeben werden. Die Sperrungen hatten einen mehrere Kilometer langen Stau zur Folge. Teilweise haben Autofahrer über eine Stunde gebraucht, um den Bereich zu passieren. Die Aufräumarbeiten und die Stauungen haben sich bis in dien späten Nachmittag hingezogen.

red

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