Beziehungstat

54-Jähriger verletzt Lebensgefährtin mit Messer im Gesicht

13. Januar 2026 , 19:00 Uhr

In Holzkirchen ruft eine Frau die Polizei am Abend um Hilfe. Sie hat Schnittverletzungen im Gesicht und muss ins Krankenhaus. Kurze Zeit später kann ein Verdächtiger festgenommen werden.

Nach einem mutmaßlichen Messerangriff auf seine Lebensgefährtin ist ein 54-jähriger Mann in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) von der Polizei festgenommen worden. Der Mann sei inzwischen einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden und sitze in Untersuchungshaft, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Die Frau habe bei dem Streit erhebliche Schnittverletzungen im Kopfbereich erlitten und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte die 50-jährige Frau am Montagabend die Polizei selbst alarmiert und von dem Streit in der gemeinsamen Wohnung berichtet. Daraufhin seien mehreren Streifenwagen sowie der Rettungsdienst nach Holzkirchen gefahren.

Kein Widerstand bei Festnahme – Fahndung dauerte nur kurz

Da sich der mutmaßliche Täter nicht mehr in der Wohnung befand, leitete die Polizei eine Fahndung ein und konnte den Mann knapp eineinhalb Stunden später im selben Ort festnehmen. Er habe bei der Festnahme keinerlei Widerstand geleistet. 

Zu den Hintergründen für die Tat teilte die Polizei zunächst keine Details mit. «Nach derzeitigem Kenntnisstand ist von einer Beziehungstat auszugehen», hieß es lediglich. Gegen den Mann liefen inzwischen auch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München II wegen versuchten Totschlags.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

29.01.2026 Schüsse auf SEK - Spurensicherung sucht mit Metalldetektoren Es gleicht einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen - nur dass es in diesem Fall Schnee ist. Die Verdächtigen sitzen bereits in U-Haft. Nun soll es mehr Erkenntnisse zu ihrer filmreifen Flucht geben. 28.01.2026 Schüsse auf Spezialkräfte der Polizei Wo sonst Urlauber den Brombachsee genießen, kommt es zu einer filmreifen Verfolgungsfahrt: Verdächtige schießen auf ein Spezialeinsatzkommando der Polizei. 27.01.2026 Ermittlungen nach tödlichen Polizeischüssen eingestellt Ein 38-Jähriger in Nürnberg stirbt durch Schüsse aus einer Dienstwaffe. Rund elf Monate später gibt die Staatsanwaltschaft das Ergebnis der Ermittlungen bekannt. 08.01.2026 Bundespolizei verstärkt Präsenz an großen Bahnhöfen Am Wochenende will die Bundespolizei an mehreren Hauptbahnhöfen in Bayern stärker kontrollieren. Ziel sei es, Gewaltdelikte zu verhindern und das Sicherheitsgefühl zu stärken.