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Zahl der schutzbedürftigen Kinder und Jugendlichen in Bayern um fast ein Viertel gestiegen

Die Zahl der so genannten vorläufigen Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Bayern ist im letzten Jahr deutlich angestiegen. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik lag sie 2021 bei etwas über 4.100 und damit um fast ein Viertel über der des Vorjahres. Am häufigsten seien unbegleitete Minderjährige aus dem Ausland und Kinder von überforderten Eltern unter Schutz genommen worden. Im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke sind laut der Statistik in Oberfranken mit knapp 360 die wenigsten Maßnahmen ergriffen worden. In Stadt und Landkreis Bayreuth sind letztes Jahr 70 Kinder und Jugendliche zu ihrem Schutz durch das Jugendamt in einer öffentlichen Einrichtung oder in Wohngruppen untergebracht worden. Wegen des Krieges in der Ukraine dürften die Zahlen heuer noch weiter deutlich ansteigen.

mso