Auf der Motorhaube eines Streifenwagens steht der Schriftzug «Polizei»., © David Inderlied/dpa/Illustration

Vermisster Schwimmer tot aus Starnberger See geborgen

Der seit Sonntag im Starnberger See vermisste Schwimmer ist am Mittwoch tot geborgen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Leiche des 32-jährigen Münchners in 25 Metern Tiefe geortet und am Mittwochnachmittag von Tauchern einer Spezialfirma zusammen mit der Wasserwacht und der Wasserschutzpolizei Starnberg geborgen.

Der Schwimmer war am Sonntagnachmittag offenbar 300 Meter vor dem Ufer bei Berg von einem Motorboot erfasst worden. Nach Aussagen von Freunden, die das Unglück aus wenigen Metern Entfernung von einem Schlauchboot aus gesehen haben, ging er sofort unter. Zur Klärung der Todesursache ordnete die Staatsanwaltschaft München II eine Obduktion des Leichnams an.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck dauern an. Ob den Bootsführer eine Schuld trifft, ist offen. Ein Experte sei am Dienstag vor Ort gewesen, um ein Gutachten zum Hergang des Unfalls zu erstellen. Dessen Ergebnisse müsse man abwarten, sagte ein Polizeisprecher.