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Verhindert ein Vulkan ein mögliches Atomendlager in der Oberpfalz?

Forscher sind in der Oberpfalz einem Vulkan auf der Spur – in Bärnau im Landkreis Tirschenreuth bohren Experten seit vergangener Woche ein bis zu 100 Meter tiefes Loch in eine Wiese und fördern Erdreich zu Tage, um es zu analysieren. Aufgrund geophysikalischer Messungen gehen Forscher davon aus, dass sich im Untergrund ein zugeschütteter ehemaliger Krater mit etwa 1.000 Metern Durchmesser befindet – ein Überbleibsel eines Vulkanausbruchs. Die Frage, wie lange der Vulkanausbruch zurückliegt, könnte sich auf die Suche nach einem Standort für ein Atomendlager auswirken, sagte der Leiter des Geologischen Dienstes am Landesamt für Umwelt, Roland Eichhorn. Grundsätzlich gilt die nördliche Oberpfalz als potenzieller Kandidat für ein solches Endlager. Ein Vulkan wäre ein aber Ausschlusskriterium. Erste Ergebnisse könnte es bereits in einem halben Jahr geben.

red