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Uni Bayreuth will rechenschwachen Schülern auf die Sprünge helfen

Mathe – ein Fach, mit dem nicht jeder in der Schule klarkommt. Nach Informationen der Uni Bayreuth sind circa fünf Prozent der Grundschüler in Bayern „rechenschwach“ – das sei etwa ein Kind pro Klasse. Ihnen soll nun in Sachen Rechnen auf die Sprünge geholfen werden. Dazu hat das Bayerische Kultusministerium die Bayreuther Universität beauftragt, in einem Modellversuch Lehrer an weiterführenden Schulen für eine spezielle Förderung rechenschwacher Schüler zu schulen. Oberfrankenweit nehmen zehn Realschulen und Gymnasien an diesem Projekt teil. Dessen Ziel ist es, ab dem Halbjahreswechsel im Februar 2022 Förderunterricht für rechenschwache Schüler in der 5. Jahrgangsstufe anzubieten. In Bayreuth soll es ihn nach Angaben der Uni zunächst an der Johannes-Kepler-Realschule und am Gymnasium Christian Ernestinum geben.

mso