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Unfall auf der A9 zieht langen Stau nach sich

Auf der A9 bei Weiglathal hat sich am späten Samstagabend (19.11.) ein folgenschwerer Unfall ereignet, bei dem Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THW, der Autobahnmeisterei und der Polizei mehrere Stunden im Einsatz waren.

Eine 43-jährige Porschefahrerin war aus bislang ungeklärter Ursache von ihrem Fahrstreifen abgekommen. Sie kollidierte zunächst mit der Betonleitmittelwand und stieß danach mit einem neben ihr fahrenden Sattelzug zusammen. Infolgedessen riss der Dieseltank des LKW auf und die Betriebsstoffe liefen mehrere Meter breitflächig über die komplette Fahrbahn. Die Porschefahrerin musste notärztlich versorgt werden und wurde ins Klinikum Bayreuth gebracht. Vermutlich wird sie vom Unfall keine bleibenden gesundheitlichen Schäden davon tragen, schreibt die Polizei.

Wegen der Witterung gestaltete sich die Bergung des Sattelzugs schwierig. Die Autobahn musste hierzu knapp drei Stunden vollständig gesperrt werden.

Beim Porsche entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ein Gutachter vom Landratsamt Bayreuth muss noch prüfen, ob durch die 500 Liter ausgelaufenen Diesels ein Umweltschaden entstanden ist. Bisher wird der Gesamtschaden auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

red