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Tag des Notrufs: rund 45.000 Notrufe pro Jahr in Bayreuth

Am 11. Februar ist Tag des Notrufs und der europaweiten Notrufnummer 112. Um die 45.000 Notrufe gehen im Jahr bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach ein. Damit die Leitstellendisponenten zügig handeln können, sollten Sie bei einem Notruf die Antwort auf die die fünf „W-Fragen“ wissen, Tobias Schif vom BRK Bayreuth:

„Die Erste ist „wo“, also ich muss dem Leitstellendisponenten sagen, wo bin ich überhaupt. Dann kommt „wer“, also ich muss mich selbst nennen, meinen Namen nennen. Dann muss ich natürlich sagen „was“ passiert ist, ob ein Flugzeug abgestürzt ist, Verkehrsunfall oder Brand, das erfordert dann ganz andere Schritte. Dann kommt „wie viele Personen sind betroffen“? Wenn fünf Leute betroffen sind, kommen natürlich viel mehr Rettungsmittel, wie wenn weniger betroffen sind. Und dann natürlich warten, denn die Leitstelle beendet das Gespräch. Es kann sein, dass der Disponent noch mehr Informationen braucht und deshalb muss ich am Apparat bleiben.“

Seit 10 Jahren gilt diese Nummer in ganz Europa. Diese Telefonnummer sollte aber nur im Notfall angerufen werden – das heißt bei Unfällen, Bränden oder Lebensgefahr. Bei Husten und Heiserkeit wäre es besser die 116117 anzurufen. Das ist der ärztliche Bereitschaftsarzt, der hilft dann.

mes