Stadt Bayreuth bereitet sich aufgrund der Corona-Pandemie auf magere Jahre vor

Das Bayreuther Rathaus steht vor einem kaum lösbaren Problem. Sicher ist, dass in den nächsten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie die Steuereinnahmen stark zurück gehen werden – die Stadtkasse wird zunehmend leerer werden. Andererseits gibt es in Bayreuth eine Vielzahl von dringend notwendigen Baumassnahmen – sogar einen regelrechten Stau. Bei seiner Jahrespressekonferenz hat Oberbürgermeister Thomas Ebersberger jetzt einen Blick auf die nahe Zukunft geworfen. Möglicherweise müssen auch die Bürger einen finanziellen Beitrag leisten.

„Es kommen magere Jahre auf Bayreuth zu. Für heuer reicht im Rathaus das Geld noch. Dann – in den Jahren 22 bis 24 – wird es erhebliche Sorgen geben. Aber Ebersberger hat einen Plan: zunächst will er zusammen mit dem Stadtrat festlegen, was wirklich dringend notwendig angepackt werden muss in Bayreuth. Dann muss er für das Wichtigste wohl oder übel Schulden aufnehmen. Und Mittel Nummer drei – das aber will Ebersberger möglichst vermeiden – ist dann, die Bürger zur Kasse zu bitten über Gebühren und Abgaben und verschiedene Steuern. Eines ist jetzt schon klar: beim Wohl der Stadt ist es wie bei den Corona-Einschränkungen. Es funktioniert nur, wenn Alle zusammen helfen.“

hm