Autos stehen an einer Baustelle im Stau., © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Sommerferien sorgen für Staus auf den Autobahnen

Mit Bayern und Baden-Württemberg sind nun die letzten beiden Bundesländer in die Sommerferien gestartet – und das macht sich auch auf den Straßen bemerkbar. Der ADAC meldete am Wochenende Staus und stockenden Verkehr auf den Autobahnen in Deutschland und teils auch im angrenzenden Ausland. «Es war die erwartete Reisewelle», sagte ein Sprecher. Am Sonntag entspannte sich die Situation.

Bereits am Freitag war es wegen des Ferienstarts in Süddeutschland zu längeren Staus auf den Fernstraßen gekommen. Aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland kam dann eine zweite Reisewelle, während Urlaubsrückkehrer aus Skandinavien, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich für volle Straßen sorgten.

Staus bildeten sich am Freitag unter anderen auf der Autobahn 7 bei Nersingen: Hier kam es laut ADAC zu einer halben Stunde Verzögerung. Auf der A9 bei Pfaffenhofen mussten Autofahrerinnen und Autofahrer 40 Minuten mehr einplanen – hier ging es auf 16 Kilometern Länge nur langsam voran. Mehrfach kam es auch zu Staus auf der A8: Der Reiseverkehr von München Richtung Salzburg rollte nur schleppend.

Größere Staus gab es nach Angaben des Autoclubs am Samstag auch im Norden auf der A1 zwischen Bremen und Lübeck – auf 20 Kilometer Länge. Ebenso lief der Verkehr auf der A7 in Richtung Hamburg nur zäh. Vermehrt kam es auch zu Verzögerungen auf der A24 zwischen Kremmen und Neuruppin in Brandenburg: Auf 19 Kilometern Länge staute es sich hier. Mit längeren Wartezeiten mussten auch Reisende erneut auf der A8 rechnen – der Reiseverkehr zwischen München und Salzburg sorgte am Samstag auf 22 Kilometern Länge für stockenden Verkehr.

Nach Angaben des ADAC entspannte sich die Lage auf den Fernstraßen am Sonntag. Dichter Reiseverkehr führte dennoch zu schleppendem Verkehr auf der A1 in Richtung Hamburg: Hier stockte der Verkehr zwischen Seevetal-Hittfeld und Hamburg-Stillhorn auf zwölf Kilometern Länge. Mit längeren Wartezeiten mussten auch wieder Autofahrerinnen und Autofahrer auf der A8 rechnen – der Reiseverkehr zwischen der Region Hofoldinger Forst und Bad Aibling in Oberbayern rollte nur zögerlich.

Besonders am Sonntagnachmittag seien allerdings nochmals viele Reisende auf den Straßen, sagte der ADAC-Sprecher. Urlauber sollten daher, wenn möglich, bereits in den frühen Morgenstunden ihre Reise antreten oder auf alternative Routen ausweichen.