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Sicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest: Halter im Landkreis Kulmbach müssen ihre Tiere im Stall einsperren

Wer im Landkreis Kulmbach zum Beispiel Enten, Gänse oder Hühner hält, muss die ab Freitag (25.11.) im Stall einsperren. Für Stadt und Landkreis Bayreuth gilt die Anordnung bisher noch nicht. Hintergrund sind die präventiven Sicherheitsmaßnahmen gegen die Geflügelpest. Die werden von der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde per Allgemeinverfügung zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel angeordnet. Andreas Koller vom Kulmbacher Veterinäramt:

 

Als Halter haben Sie dafür zu sorgen, dass Ihre Bestände nicht von fremden Personen betreten werden können. Wenn Sie sie selbst betreten, sollten Sie darauf achten, dass Sie bestimmte Schutzkleidung tragen. Und Sie sollten verhindern, dass Wildvögel Kontakt zu Ihren Hausgeflügelbeständen haben.“

Die Geflügelpest war über den Sommer bereits in Norddeutschland ein Problem und breitet sich jetzt auch nach Bayern aus.  Aktuell gibt es in Bayern vier Fälle bei Nutzgeflügelbeständen. Im Landkreis Kulmbach und in der Bayreuther Region ist bis jetzt noch kein Fall aufgetreten. Trotzdem reagiert Kulmbach jetzt schon vorsichtshalber mit Einschränkungen.

Die Allgemeinverfügung schreibt auch vor, dass keine wild lebenden Enten oder Gänse mehr gefüttert werden dürfen. Das normale Wildvogelfutter im Garten darf hängen bleiben.

red