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Shopping in der Weihnachtszeit: Handelsverband erwartet Minus auch im Online-Handel

Die hohen Energiekosten und Preissteigerungen werden sich heuer massiv auf das Weihnachtsgeschäft auswirken. Davon geht Bernd Ohlmann vom Bayerischen Handelsverband aus. Treffen werde das aber nicht nur den lokalen Einzelhandel. Auch der Online-Handel verzeichne in diesem Jahr erstmals ein „dickes Minus“, sagt Ohlmann.

„Das ist natürlich der Kaufzurückhaltung geschuldet. Die Menschen kaufen einfach weniger ein. Sie halten ihr Geld zusammen, sind verunsichert. Und das wird auch der Online-Handel im diesjährigen Weihnachtsgeschäft merken.“

Der Handelsverband rechnet damit, dass die Menschen hier in der Region etwa zwischen 70 und 80 Millionen Euro für ihre Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das klingt erst einmal nach sehr viel; bei der aktuellen Preisentwicklung müssen sich die Geschäfte aber insgesamt auf ein Minus einstellen, so Ohlmann weiter.

red