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Polizeibericht 5.8.2019

Illegal und mit gefälschten Führerschein unterwegs

A 9/PEGNITZ. Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth hielten am Freitagvormittag einen BMW mit polnischer Zulassung an der Rastanlage Fränkische Schweiz West an. Bei der Kontrolle stellte sich heraus dass sich alle drei russischen Insassen illegal in Deutschland aufhalten. Die 20-, 24- und 32jährigen konnten sich lediglich mit gültigen polnischen Asylbescheinigungen ausweisen. Der 20 Jahre alte Fahrer zeigte zudem einen gefälschten russischen Führerschein vor. Das Falsifikat wurde sichergestellt. Sie wurden wegen der illegalen Einreise und Aufenthalts in Deutschland angezeigt. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung durften sie ihre Heimfahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel nach Polen fortsetzen, da keiner einen gültigen Führerschein hatte. Der Fahrer muss sich zudem wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. 

 

Mit Anabolika erwischt

A 9/Betzenstein. Am Mittwochvormittag kontrollierten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen 29jährigen polnischen Staatsangehörigen mit seinem Skoda am Parkplatz Sperbes. Im Kofferraum konnte eine Plastiktüte mit Anabolika aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Anti-Doping-Gesetz verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen konnte er seine Fahrt nach München fortsetzen.

 

Drei Regenschauer – drei Unfälle

A 9/Pegnitz-Schnaittach. Am Samstagnachmittag verursachten drei kurze Regenschauer, drei sogenannte Alleinunfälle, bei denen sich die Fahrzeugführer nicht rechtzeitig an den veränderten Straßenzustand anpassten.
7000 Euro Sachschaden erlitt ein 25jähriger aus der Nähe von Worms als er kurz nach Mittag seinen Mercedes auf Höhe der AS Hormersdorf aufgrund Aquaplaning in die Betonleitwand setzte.
Gegen 15:00 Uhr ereilte einen 47jährigen aus München mit seiner Familie das gleiche Schicksal auf dem Nachhauseweg. Zwischen Baustellenende und Rastanlage Pegnitz verlor er auf der nassen Fahrbahn die Gewalt über seinen Audi, krachte zunächst in die Betonleitwand und schleuderte dann quer über die Fahrbahn gegen die rechte Schutzplanke. Zuletzt blieb er quer auf dem Mittelstreifen liegen und sperrte die komplette Fahrbahn. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe rückte die Feuerwehr Trockau, das THW Pegnitz und die Autobahnmeisterei an. Sie übernahmen Fahrbahnreinigung und Absicherung. Ehefrau und zwei Kinder wurden vorsorglich in Krankenhaus Pegnitz gebracht. Sie waren jedoch unverletzt. Der Schaden beträgt ca. 13000 Euro. Es bildete sich ein ca. 3 km langer Stau.
Beim nächsten Regenschauer gegen 16:20 Uhr fuhr eine 39jährige aus Ismaning auf Höhe der Anschlussstelle Weidensees zu schnell. In der langgezogenen Linkskurve brach aufgrund Aquaplaning das Heck ihres BMW aus. Sie schleuderte über alle drei Fahrstreifen und fuhr frontal in die rechte Schutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich ihr Fahrzeug und prallte dann rücklings gegen die linke Betonleitwand, das Fahrzeug blieb auf dem mittleren Fahrstreifen liegen. Die Fahrbahn Ri. Süden war kurzzeitig gesperrt. Die Frau verletzte sich leicht und wurde vor Ort vom BRK versorgt. Das THW Pegnitz sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen Polizei und half dabei den schwer beschädigten BMW auf den Standstreifen zu schieben. Der Sachschaden beläuft sich auf mindesten 2000 Euro.

Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.