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Polizeibericht 31.08.2021

Überfall auf Spielhalle

BAYREUTH. Auf Bargeld hatte es ein bislang Unbekannter abgesehen, als er Montagnacht eine Spielothek in der Innenstadt überfiel. Der maskierte Täter erbeutete Bargeld und flüchtete anschließend. Die Kriminalpolizei Bayreuth bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 22.30 Uhr betrat der maskierte Täter die Spielhalle in der Wölfelstraße. Im Kassenbereich bedrohte er die Angestellte mit einem spitzen Gegenstand und forderte Bargeld. Daraufhin händigte die Beschäftigte dem Räuber einen mittleren dreistelligen Eurobetrag aus. Mit der Beute flüchtete der Vermummte anschließend in unbekannte Richtung. Intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem Unbekannten blieben bislang ohne Erfolg.

 

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • zirka 170 Zentimeter groß
  • sehr schlanke Statur
  • trug einen lilafarbenen Kapuzenpullover mit gelber Aufschrift und eine auffällig verwaschene Jeans
  • sprach akzentfrei deutsch

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu Tat oder Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 in Verbindung zu setzen.

 

Falsche Kennzeichen angebracht  und geflüchtet

A9/Bayreuth. Eine fahndungsmäßige Überprüfung eines weißen Porsche Cayenne durch Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth auf der BAB A 9 in Richtung Berlin  erbrachte eine Ausschreibung des Kennzeichens nach Tankbetrug. Das Fahrzeug war mit fünf Personen besetzt. Nach der Anhaltung am Parkplatz Sophienberg am frühen Montagmorgen flüchtete der Fahrer sofort aus dem Fahrzeug. Er konnte zunächst unerkannt entkommen. Im Nachgang stellte sich heraus, dass die  angebrachten Kennzeichen des in Polen zugelassenen Porsche durch den Fahrzeughalter selbst hergestellt und mit falschen Stempel versehen wurden.  In Deutschland wurde dann damit mindestens ein Tankbetrug begangen. Der Fahrer konnte trotz erfolgloser Fahndung durch  seine im Fahrzeug zurückgelassenen Ausweispapiere identifiziert werden. Weitere Ermittlungen stehen an.

 

Überholender Lkw verursacht Verkehrsunfall

A9/Haag. Am Montagmorgen kam es gegen 06:00 Uhr morgens zu einem Verkehrsunfall kurz nach dem Autobahnparkplatz Sophienberg in Fahrtrichtung München. Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die mittlere von drei Fahrspuren. Plötzlich zog vor ihm ein bislang unbekannter Sattelzug auf die Mittelspur, welcher einen anderen Lkw überholen wollte. Der junge Fahrer verriss das Lenkrad seines BMW dann nach links und scherte auf die linke Spur aus. Dabei übersah er den dort befindlichen 52-jährigen Seat-Fahrer. Dessen Fahrzeug wurde auf dessen rechter Seite touchiert. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 EUR. Der unbekannte Sattelzug-Fahrer führte seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Die Verkehrspolizei Bayreuth bittet um Zeugen, welche evtl. den flüchtigen Lkw erkannt haben, da bisher keine genaueren Daten vorliegen. Tel.: 0921-506-2330.

 

Warnleitanhänger auf linker Spur übersehen

A9/Bindlach. Am Montagmittag kam es am Bindlacher Berg in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall mit einem Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei. Ein 62-jähriger aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hatte einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei Trockau auf der linken Spur übersehen und kollidierte frontal mit diesem. Nach dem Zusammenstoß wurde der Ford auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert. Ein dort fahrender 62-jähriger aus Jena konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und fuhr in das Heck des Ford. Die Autobahn war in Folge dessen für eine Stunde nur über den Standstreifen befahrbar. Zu einem Personenschaden kam es trotz des hohen Sachschadens von über 100.000 Euro nicht.

 

Gegenverkehr übersehen

HIMMELKRON, LKR. KULMBACH: Zwei Leichtverletzte und einen hohen Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 303, Einmündung Kulmbacher Straße.

Eine 31-jährige Berlinerin wollte mit ihrem Mini Cooper von der Autobahn kommend nach links in den Autohof abbiegen. Dabei übersah sie den Hyundai einer 24-jährigen Kielerin, der ihr aus Richtung Neuenmarkt entgegenkam. Beide Fahrzeuge stießen im Einmündungsbereich fast frontal zusammen. Durch den Aufprall schleuderte der Mini zusätzlich noch gegen den Jaguar eines 35-Jährigen aus dem Landkreis Kulmbach. Dieser hatte an der Einmündung gewartet, um auf die Bundesstraße einzubiegen.

Durch den Zusammenstoß erlitten sowohl die Fahrerin des Mini, als auch ein 26-Jähriger, der Beifahrer im Hyundai war, leichte Verletzungen. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand nach Schätzungen der Beamten der Polizei Stadtsteinach ein Schaden von mindestens 30.000 Euro.

Die Verletzten konnten nach einer Erstversorgung durch eingesetzte Rettungsdienstkräfte ihre Reise fortsetzen. Auf ihre Fahrzeuge, die abgeschleppt wurden, mussten sie leider verzichten. Diese waren nicht mehr fahrbereit. Die Beamten der Stadtsteinacher Polizei erhielten von der Freiwilligen Feuerwehr Lanzendorf tatkräftige Unterstützung bei der Verkehrsregelung und bei der Reinigung der Unfallstelle. Wegen des Unfalls und den Stauungen auf der Autobahn kam es auf der Bundesstraße zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die B 303 dient auch als Umleitungsstrecke für die BAB A 9.

 

Alkoholfahrt verhindert

HIMMELKRON, LKR. KULMBACH: Am vergangenen Freitagabend verhinderten Beamte der Stadtsteinacher Polizei die Alkoholfahrt eines Brummi-Fahrers am Autohof.

Wie bereits in den letzten Wochen hatten die Ordnungshüter ein Augenmerk auf die „Kapitäne der Landstraße“, gerade was Alkohol am Steuer angeht. Die Notwendigkeit dieser Kontrollen bestätigte der Alkotest bei einem 24-jährigen Ukrainer, der gerade im Begriff war, seine Fahrt nach der gesetzlich vorgeschrieben Ruhepause fortzusetzen.

Nachdem der Wert am Alkomaten bei dem Mann 1,28 Promille zeigte, unterbanden die Beamten die Fahrt, stellten Fahrzeugschlüssel und –papiere sicher und wiesen den Mann an, die Dinge am Samstag im nüchternen Zustand bei der Polizei in Stadtsteinach abzuholen, was er dann auch tat.

 

Fahren ohne Fahrerlaubnis

A9/Münchberg.- Beendet war auch die Fahrt für einen 38-jährigen Mann aus Ludwigshafen, nachdem eine Zivilstreife der Hofer Verkehrspolizei am 30.08.2021 die Kontrolle beendet hatte.

Der Mercedes-Benz des Mannes war den Beamten auf der A9 aufgefallen und eine Kontrolle wert. Bei der anschließenden Überprüfung des 38-jährigen Fahrers und seines 55-jährigen Begleiters um 07.40 Uhr auf dem Gelände des Autohofs Münchberg stellte sich heraus, dass bei dem Fahrer noch ein 12-monatiges Fahrverbot durch das Gericht anliegt und der 38-Jährige deshalb den PKW nicht lenken darf.

Die Fahrt war für die zwei Männer deshalb an Ort und Stelle zu Ende, nachdem auch der Beifahrer keinen Führerschein besitzt.

Die Beamten stellten den Autoschlüssel sicher und nahmen eine Anzeige auf. Die zwei Männer kümmerten sich indes um Abholung durch einen Bekannten.

 

Mit Marihuana erwischt

A9/Leupoldsgrün.- Zivilfahnder der Hofer Verkehrspolizei unterzogen am 30.08.2021 einen geparkten VW-Kastenwagen einer Kontrolle im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung.

Bei der Überprüfung, die gegen neun Uhr im Gelände des Parkplatzes „Lipperts“ auf der A9 in Fahrtrichtung München stattfand, nahmen die Beamten auch das Gepäck der drei 33-, 29- und 24-jährigen Insassen näher in Augenschein. Dabei kamen im Rucksack des 33-Jährigen etwas mehr als fünf Gramm Marihuana sowie entsprechende Utensilien für den Konsum der Droge zum Vorschein.

Eine Beschlagnahme der illegalen Gegenstände sowie eine Anzeige gegen den Besitzer waren die Folge. Im Anschluss konnte das Trio die Fahrt in Richtung München fortsetzen.

 

Bauzäune beschädigt und Holztüre aufgehebelt

 

Arzberg – Zwischen Freitag, 27.08.2021, 12:00 Uhr bis Montag, 30.08.2021, 13:00 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter in Elisenfels bei einer dortigen Firma erst die Bauzäune und anschließend eine Holztüre auf. Im Anschluss gelangten die bislang unbekannten Täter in den noch intakten Teil der ehemaligen Fabrik. Entwendet wurde nach jetzigen Erkenntnisstand nichts. Der Schaden am Bauzaun wird auf ca. 60,- Euro geschätzt. Der Schaden an der Holztüre wird auf ca. 100,- Euro geschätzt. In diesem Fall ermittelt die Polizeiinspektion Marktredwitz noch gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Zeugen, die etwas gesehen haben, mögen sich bitte mit der Polizei in Marktredwitz unter der Telefonnummer 09231/9676-0 in Verbindung setzen.

 

 

Crystal aufgefunden

Selb – Am Montagmittag wurde ein 43-jähriger aus Regensburg einer Personenkontrolle unterzogen. Hierbei stellten die eingesetzten Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest. Die Beamten forderten den 43-Jährigen auf, seine Hände aus seiner Hosentasche zu nehmen. Dieser Aufforderung kam dieser nicht nach, worauf er gefesselt werden musste. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte in seiner Hosentasche Crystal aufgefunden werden. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt. Nach der Sachbearbeitung wurde der Regensburger wieder entlassen. Nun ermittelt die Polizeiinspektion Marktredwitz gegen den 43-Jährigen wegen Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

 

 

Unberechtigte Abbuchungen

Selb – Wie erst jetzt einer 65-jährigen aus Selb aufgefallen ist, habe sie auf ihrer Kreditkartenabrechnung elf unberechtigte Abbuchungen in Höhe von jeweils 86,67 Euro festgestellt. Die Abbuchungen haben bereits am 03.08.2021 stattgefunden durch verschiedene Anbieter von kostenpflichtigen Internetspielen. Die Polizeiinspektion Marktredwitz ermittelt in diesem Fall gegen Unbekannt wegen Computerbetrugs.

 

 

Gegen Rolltor gefahren

Selb – In der Zeit von Samstag, 28.08.2021, 12:00 Uhr bis Montag, 30.08.2021, 07:15 Uhr sist es in der Weißenbacher Straße zu einer Unfallflucht gekommen. Ein bislang unbekannter Tatverdächtiger ist bei einem dortigen Autohaus gegen den Metallträger eines Rolltores gefahren, wie der 68-jährige Besitzer mitteilte. Der Sachschaden an dem Rolltor beläuft sich auf ca. 2.000,- Euro. Die Polizei Marktredwitz ermittelt daher in diesem Fall aktuell noch gegen Unbekannt wegen eines Vergehens des unerlaubten Entfernens vom Unfallort u.a. Zeugen, die sachdienliche Angaben in dieser Sache machen können, werden deswegen dringend gebeten, sich bei der Polizei Marktredwitz unter der Telefonnummer 09231/9676-0 zu melden.

 

 

Gartenzaun umgefahren

Marktredwitz – In der Zeit von Sonntag, 29.08.2021, 17:00 Uhr bis Montag, 30.08.2021, 07:30 Uhr ist es in der Pfarrweiherstraße zu einer Unfallflucht an einem Gartenzaun gekommen. Die 62-jährige Besitzerin stellte am Montagfrüh den Schaden an ihrem Gartenzaun fest. Dieser wurde vermutlich beim Rangieren eines LKWs umgedrückt und aus der Verankerung gerissen. Der Sachschaden an dem Gartenzaun beläuft sich auf ca. 1.000,- Euro.  Die Polizei Marktredwitz ermittelt daher in diesem Fall aktuell noch gegen Unbekannt wegen eines Vergehens des unerlaubten Entfernens vom Unfallort u.a. Zeugen, die sachdienliche Angaben in dieser Sache machen können, werden deswegen dringend gebeten, sich bei der Polizei Marktredwitz unter der Telefonnummer 09231/9676-0 zu melden.

 

Fensterscheibe eingeworfen

Helmbrechts – Ein Unbekannter hat in der Zeit von Sonntagabend bis Montagabend die Fensterscheibe der Werkstatthalle eines Autohauses in der Kulmbacher Straße mit einem Stein eingeworfen. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 250 Euro. Wer Hinweise auf den oder die Täter geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Münchberg in Verbindung zu setzen.

 

 

Unbelehrbarer Trunkenbold

Münchberg – Ein 33-jähriger Fahrradfahrer wurde Montagnacht, gegen 23:15 Uhr, von einer Münchberger Polizeistreife in der Lindenstraße kontrolliert. Dabei fiel den Beamten sofort deutlicher Alkoholgeruch bei dem Mann auf. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der junge Mann aus Münchberg erheblich alkoholisiert und auf dem Weg nach Hause war. 1,76 Promille hatte er intus. Aufgrund dessen wurde die Weiterfahrt sofort unterbunden und bei dem Mann ein Blutentnahme durchgeführt. Nachdem er wegen des Straftatbestandes der Trunkenheit im Verkehr eindringlich belehrt und aus dem Polizeigewahrsam nach Hause entlassen worden war, konnte er kurz nach Mitternacht erneut auf dem Fahrrad fahrend gesichtet werden. Zwar gelang dem Radler zunächst die Flucht vor der Streife, jedoch kam den Beamten der Mann auf einem anderen Fahrrad ca. 10 Minuten später erneut entgegen gefahren. Erneut versuchte der Mann vor der Polizei zu flüchten und missachtete sämtliche Anhalteaufforderungen. Nach kurzer Flucht noch bis in den Hausflur, schafften es die Polizisten diesmal, den Mann zu stellen. Er zeigte deutliche Ausfallerscheinungen, schwankte und lallte. Einen erneuten Alcotest verweigerte er jedoch, weshalb die Beamten zum zweiten Mal ins Krankenhaus fuhren und wiederum eine Blutentnahme bei dem Mann durchführten. Ein weiteres Mal wurde er wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

 

 

Frau randaliert in Arztpraxis

Helmbrechts – Weil eine 40-jährige Frau aus Helmbrechts am Montagnachmittag nicht nach ihren Wünschen behandelt wurde, fing sie das Pöbeln an und beleidigte die Angestellten einer Arztpraxis rassistisch. Auch ein ausgesprochenes Hausverbot ignorierte die Frau und verweilte weiter in der Praxis. Eine herbeigerufene Streife der Münchberger Polizei versuchte mit der Frau ins Gespräch zu kommen und sie zum Verlassen der Praxis zu bewegen. Doch auch den eingesetzten Beamten gegenüber verhielt sie sich provokant und ignorierte mehrmals die Aufforderung, die Arztpraxis zu verlassen. Auch mit der Androhung von „Zwang“ konnte die Dame nicht dazu bewegt werden. Als die Frau schließlich nach draußen abgeführt werden sollte, schlug sie einem der Polizisten mit der Faust gegen den Unterarm und beleidigte ihn mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Schließlich wurde die Frau doch mit Zwang nach draußen abgeführt, um das Hausrecht durchzusetzen, woraufhin sie jedoch einlenkte und die Praxis schlussendlich freiwillig verließ. Hierbei beleidigte sie jedoch noch einmal eine Arzthelferin als „Bitch“ und mit ausgestrecktem Mittelfinger. Die Frau erwartet nun eine Anzeige u. a. wegen Hausfriedensbruch, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

 

 

Vorsicht Taschendiebe

Münchberg – Gerade Senioren, aber nicht nur, werden immer wieder Opfer von Taschendieben beim Einkaufen in Verbrauchermärkten. Die Folgen sind oft weitreichend und fallen nicht immer sofort auf. So erging es jetzt auch einer 50-jährigen Frau aus Zell i. F., die bereits Ende Juli in Münchberg in einem Supermarkt in der Stammbacher Straße einkaufen war. Zwar bemerkte sie am Folgetag den Verlust ihrer Geldbörse und brachte ihn zur Anzeige. Jedoch konnte ermittelt werden, dass bereits zwei Stunden nach der Tat am Vortag mit der gestohlenen EC-Karte zweimal an verschiedenen Autohöfen in einem anderen Bundesland getankt und Zigaretten gekauft wurden. Anfang August wurde die Dame dann von ihrem Kreditkarteninstitut angeschrieben, dass es auffällige Kontobewegungen gegeben habe und ihre Kreditkarte gesperrt wurde. Der unbekannte Dieb ging zwischenzeitlich mit der Kreditkarte des Opfers in Hof auf „Einkaufstour“ – für über 2.000 Euro. Die Polizei Münchberg möchte daher anhand des geschilderten Falles alle Bürger sensibilisieren und eindringlich bitten, niemals Geldbörsen oder mitgeführte Handtaschen, in denen sich Wertgegenstände befinden, unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen zu lassen, sich auch nicht scheinbar anrempeln zu lassen oder sich sonst in irgendeiner Art und Weise von Unbekannten arglos ablenken zu lassen. Seien Sie immer misstrauisch und aufmerksam. Verdächtige Wahrnehmung im Zusammenhang mit Taschendiebstählen melden Sie bitte der Polizei.

 

Busfahrgast mit Marihuana und Amphetamin

HOF. Einige Gramm Marihuana und Amphetamin entdeckten am Montagnachmittag Beamte der Bundespolizei bei einem 28-jährigen Mitfahrer eines Reisebusses.

Gegen 16.20 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten den Businsassen an der Haltestelle am Bahnhof. Seine glasigen Augen deuteten dabei auf den Konsum von Rauschgift hin. Den Besitz illegaler Substanzen leugnete er zunächst. Bei der Ankündigung einer Durchsuchung händigte er freiwillig eine Dose mit ein paar Gramm Marihuana aus. Als sich die Polizisten damit nicht zufrieden gaben und ihn weiter durchsuchten, entdeckten sie noch mehr von dem Rauschmittel sowie eine geringe Menge Amphetamin. Nun gab er an, das Marihuana ärztlich verschrieben bekommen zu haben. Allerdings konnte er einen Nachweis darüber nicht vorweisen.

Die für die Sachbearbeitung zuständigen Beamten der Polizeiinspektion Hof zeigten den Mann wegen illegalen Betäubungsmittelbesitzes an.

 

Ladendieb löst Alarm aus und flüchtet

HOF. Den Alarm eines Supermarktes löste am Montagnachmittag ein bislang Unbekannter beim Verlassen des Ladens aus.

Kurz nach 17 Uhr verließ der Mann den Einkaufsmarkt in der Wunsiedler Straße und löste dabei den Alarm aus. Eine Kundin bemerkte dies und machte einen Angestellten auf den Mann aufmerksam. Zusammen verfolgten die beiden den flüchtigen Dieb in Richtung Luftbrücke. Dort gelang es ihm, seine Verfolger abzuschütteln und er entkam unerkannt. Auch blieben die Art und der Wert seiner Beute unbekannt.

Der Tatverdächtige wird folgendermaßen beschrieben:

Männlich, etwa 175 Zentimeter groß, 35 Jahre alt und schlanke Statur. Er trug eine schwarze Lederjacke, ein dunkles Base-Cap, helle Jeans mit Bündchen und hatte eine gepflegte Erscheinung. Er führte eine dunkle Umhängetasche mit „Adidas“-Aufdruck mit.

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen.

 

red