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Polizeibericht 31.07.2019

Schlangenlinienfahrer fällt der Polizei auf

A9/Pegnitz. In der Nacht von Montag auf Dienstag, gegen Mitternacht befuhr eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth die A9 in Richtung München, als ihnen kurz vor Pegnitz in der Baustelle ein Volvo aus Litauen mit einer sehr unsicheren Fahrweise auffiel. Das Fahrzeug konnte sich gerade noch innerhalb der Baustellenabsperrung halten und beinahe kam es auch zum Unfall. Bevor es zu spät war, wurde der litauische PKW kontrolliert und die Beamten konnten schnell die Ursache für diese Fahrmanöver feststellen. Der 54-jährige litauische Fahrer hatte 2,3 Promille. Der Fahrzeugschlüssel wurde ihm daraufhin ebenso wie der Führerschein abgenommen. Was die Beamten noch zusätzlich überraschte war, dass der Führerschein des Litauers nicht einmal 7 Tage alt war. Der Fahrer muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Drogenfund bei Verkehrskontrolle

A9/Bayreuth. Am Montagabend fiel einer Streife der Verkehrspolizei Bayreuth ein Pkw mit Schweizer Zulassung auf. Bei der darauf folgenden Kontrolle strömte den Beamten Geruch Cannabisgeruch entgegen. Nach erfolgter Durchsuchung der Fahrzeuginsassen wurden bei einem 40- jährigem Schweizer knapp 8 Gramm Haschisch aufgefunden. Dieser muss sich jetzt einem Strafverfahren in Deutschland unterziehen.

Rasender LKW-Fahrer

A9/Himmelkron. Am Dienstagmorgen wurde eine Zivilstreife der Verkehrspolizei Bayreuth im  Baustellenbereich der Lanzendorfer Talbrücke von einem spanischen Sattelzug im Überholverbot überholt. Bei der anschließenden Kontrolle des Sattelzuges wurden zudem erhebliche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Der Lkw-Fahrer überschritt mehrfach die auf der Autobahn erlaubten 80 km/h um bis zu 40 km/h. Aufgrund der festgestellten Verstöße hinterlegte der Fahrer vor Ort eine Sicherheitsleistung von über 700,- Euro. Weiterhin erwartet ihn ein Fahrverbot von einem Monat in Deutschland.

Kleinbus fährt in gesperrten Autobahnbaustellenbereich ein und überschlägt sich

A9 Bindlach/ Lanzendorf. Ein 40-jähriger Pole verursachte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen größeren Unfall auf der A 9 im Bereich der Baustelle auf Höhe der Lanzendorferbrücke. Der Fahrer des Kleinbusses, der mit 8 weiteren Personen besetzt war, übersah die Verschwenkung der Fahrbahnen und fuhr in Folge dessen in den gesperrten Baustellenbereich der A9 in Fahrtrichtung Norden ein. Nach ca. 500 Meter Fahrt im gesperrten Bereich kollidierte er mit einem Kieshaufen, woraufhin sich der Kleinbus überschlug. Ein Mitfahrer wurde dabei schwer und fünf der neun Insassen wurden leicht verletzt. Am Bus entstand Totalschaden. Die Autobahn musste in nördliche Fahrtrichtung zur Bergung des Fahrzeuges kurz gesperrt werden. Glücklicherweise wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer bei diesem Unfall verletzt bzw. geschädigt.

red