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Polizeibericht 31.05.2021

Betrunken unterwegs.

Gefrees und Warmensteinach. Bereits am Freitagabend kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Land in der Ellrodtstraße einen 45-jährigen Pkw-Fahrer. Die Beamten bemerkten beim Fahrer Alkoholgeruch und führten einen Alkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 0,86 Promille. Die Beamten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt. Ein vierwöchiges Fahrverbot sowie ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro kommen nun auf den Fahrer zu.

Gleiches erwartet einen 44-jährigen Pkw-Fahrer, der am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr in Warmensteinach angehalten wurde. Hier zeigte der Alkoholtest einen Wert von 0,70 Promille.

 

Drogen im Blut

Bad Berneck. Am Freitagabend gegen 23.00 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Land in der Otto-Schicker-Straße einen 28-jährigen Pkw-Fahrer. Die Beamten bemerkten Anzeigen von Drogenmissbrauch und führten einen Drogenschnelltest durch. Dieser verlief positiv hinsichtlich synthetischer Drogen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt. Auch diesen Fahrer erwarten ein vierwöchiges Fahrverbot sowie ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro.

 

 

Geschädigter fuhr weiter 

Mistelbach. Am Samstagmittag gegen 12.45 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße zwischen Mistelgau und Mistelbach ein Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Pkw-Fahrer wollte dabei einen silber-blauen Milchlaster mit Anhänger überholten. Als er sich bereits auf der Gegenfahrbahn befand, bemerkte einen Pkw im Gegenverkehr. Er bremste sein Fahrzeug ab und versuchte wieder hinter dem Lkw einzuscheren. Dabei streifte er den Anhänger leicht. An seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 3500 Euro. Offensichtlich bemerkte der Lkw-Fahrer den Anstoß nicht und fuhr weiter.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bayreuth-Land unter der Telefonnummer 0921/506 2230 in Verbindung zu setzen.

  

Zu schnell in Kurve

Gefrees. Am Samstagnachmittag befuhr eine 24-jährige Motorradfahrerin die Kreisstraße von Gefrees in Richtung Lützenreuth. In einer unübersichtlichen Linkskurve kam sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und pralle gegen die Schutzplanke. Sie verletzte sich schwer und kam mit einem Rettungsdienst ins Krankenhaus. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von ca. 2500 Euro.

 

Amfetamin in der Umhängetasche
A9/PLECH.
In der Nacht von Sonntag auf Montag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen Pkw mit polnischer Zulassung auf der A 9 bei Plech Richtung München. Bei der Kontrolle konnte in einer Umhängetasche, welche der 28-jährigen polnischen Beifahrerin zugeordnet werden konnte, eine geringe Menge Amfetamin aufgefunden werden. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt. Die junge Dame muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

Heckscheibe an Pkw beschädigt

BAYREUTH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigten bislang Unbekannte  die Heckscheiber eines Pkw in der Äußeren Badstraße. Der Sachschaden beträgt mindestens 250 Euro.

Am Sonntagmorgen teilten Passanten eine gesplitterte Heckscheibe an einem geparkten schwarzen VW Passat mit. Dieser war am Parkplatz zum Landesgartenschaugelände abgestellt. Bei den Ermittlungen der aufnehmenden Streifenbesatzung wurde eine punktuelle Beschädigung in der Heckscheibe festgestellt, was auf einen Schlag mit einem bislang unbekannten Werkzeug zurückzuführen ist. Von einer vorsätzlichen Sachbeschädigung wird deshalb ausgegangen.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter Tel.: 0921/506-2130 bei der PI Bayreuth-Stadt zu melden.

 

Mit E-Scooter ohne Versicherung unterwegs

BAYREUTH. Ohne die vorgeschriebene Versicherung war am frühen Montagmorgen ein 17-Jähriger mit einem E-Scooter im Bereich der Albrecht-Dürer-Straße unterwegs.

Da am Fahrzeug das Versicherungskennzeichen fehlte, wurde der Jugendliche mit seinem Gefährt einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug tatsächlich keine Versicherung bestand. Der Roller wurde zur Unterbindung einer möglichen Weiterfahrt sichergestellt. Ermittlungen wegen Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz wurden eingeleitet.

 

500 Euro Schaden nach Anstoß mit Beifahrertür

Tröstau – Am Freitagmittag war eine 58-jährige Frau mit ihrem Sohn beim Einkaufen in einem Verbrauchermarkt in der Fichtelgebirgsstraße. Während die Frau sich im Geschäft befand, wartete der Sohn auf dem Beifahrersitz im Auto. Plötzlich hörte er ein Geräusch und sah, wie eine Frau in einen schwarzen Pkw einstieg und mit diesem wegfuhr. Offensichtlich war die zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Frau mit der Beifahrertür gegen die Fahrertür des Autos der 58-Jährigen gestoßen, wobei ein Lackschaden entstand. Zum Glück hatte der Sohn sich jedoch das Kennzeichen des Pkw gemerkt und konnte diese bei der Anzeigenerstattung auf der Polizeidienststelle auch gut beschreiben, sodass wenig später eine 70-jährige Frau aus Wunsiedel als Unfallgegnerin feststand. Bei der Befragung gab sie an, dass sie von dem Anstoß ihrer Autotür nichts mitbekommen hätte, was sie jedoch nicht vor einer Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort bewahrt. Die Reparaturkosten für den Lackschaden dürften sich auf zirka 500 Euro belaufen.

 

 

Radtour endet im Krankenhaus

Nagel – Am Sonntagabend machte eine 67-jährige Marktredwitzerin mit ihrem Ehemann eine Radtour. Hierbei war sie mit ihrem E-Bike auf der Straße „In der Spitz“ unterwegs und missachtete bei der Kreuzungsüberquerung das Stoppschild. Sie übersah den von rechts auf der übergeordneten Silberhausstraße befindlichen Pkw einer 70-jährigen Frau, die sich zum Unfallzeitpunkt bereits inmitten der Kreuzung befand. Die 67-Jährige konnte ihr E-Bike nicht mehr abbremsen und krachte frontal in die linke Fahrzeugseite der 70-Jährigen. Bei dem Aufprall zog sich die Radfahrerin schwere Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Dorthin wurde sie mit einem Rettungshubschrauber geflogen. Die Autofahrerin blieb unverletzt. An dem Pedelec entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Für die Instandsetzung des Pkws werden Kosten in Höhe von zirka 4.000 Euro anfallen.

 

Dachstuhl in Flammen

HOF. Am späten Montagvormittag fing der Dachboden eines Wohnhauses in der Hofer Innenstadt Feuer. Zirka 60.000 Euro Sachschaden war die Folge des Brandes.

Gegen 11 Uhr meldeten aufmerksame Mitteiler eine starke Rauchentwicklung in der Ottostraße. Schon kurz darauf waren Flammen im Dachstuhl zu erkennen. Die Einsatzkräfte brachten die Bewohner des betroffenen Anwesens sowie der umliegenden Häuser ins Freie. Die schnell hinzugekommene Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzungen musste niemand erleiden. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt nun die Brandursache.

red