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Polizeibericht 30.09.2021

Sattelzug rammt Warnleitanhänger

A70/Neudrossenfeld. Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der A 70, kurz vor der Anschlussstelle Neudrossenfeld in Fahrtrichtung Bayreuth, ein schwerer Auffahrunfall mit zwei verletzten Personen und erheblichem Sachschaden. Die Autobahnmeisterei Thurnau führte im genannten Streckenabschnitt Wartungsarbeiten auf der Durchgangsfahrbahn durch und sperrte den rechten Fahrstreifen temporär für den Verkehr. Der Arbeitsbereich wurde mit einem entsprechenden Warnleitanhänger, der an einem Zugfahrzeug der Autobahnmeisterei geführt wurde, ordnungsgemäß abgesichert. Ein nachfolgender 44-jähriger Fahrer eines Sattelzugs aus Eichstätt übersah aus bislang ungeklärter Ursache den Warnleitanhänger und fuhr fast ungebremst auf diesen auf.

Durch den Aufprall wurde der Anhänger der Autobahnmeisterei Thurnau sowie der aufgefahrene Sattelzug schwer beschädigt. Der Fahrer des Sattelzugs wurde aufgrund gesundheitlicher Probleme im Nachgang mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth eingeliefert. Der Fahrer des Zugfahrzeugs der Autobahnmeisterei wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 60000 Euro.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth haben unverzüglich vor Ort umfangreiche Ermittlungen im Zuge der Unfallaufnahme eingeleitet. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Bayreuth ein Kfz.-Sachverständiger hinzugezogen.

Mehrere Alkoholfahrten beendet

Bayreuth. In der Nacht zum Donnerstag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt einige Radfahrer im Stadtgebiet Bayreuth. Bei der Kontrolle eines 46 jährigen Bayreuthers stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von über 2,4 Promille. Der Radfahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Zwei weitere Radfahrer wurden noch vor Fahrtantritt einer Kontrolle unterzogen. Da auch diese beiden jungen Männer deutlich zu viel Alkohol getrunken hatten wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt.

red